Schaut mal hier: http://ebooks-manuela-mendez.blogspot.com/
Neuigkeiten ueber den neuen Krimi "Schuldig" von Manuela Mendez
Mittwoch, 28. August 2013
Samstag, 3. August 2013
Ganz exclusiv fuer meine Blog-Leser hier das Interview, dass Patricia Steiner von "Reisen nah & fern", mit Kira zwei Wochen nach ihrer Abreise von Samana gefuehrt hat.
Interview
mit unserer Gewinnerin des Hauptpreises – 2 Wochen All-Inklusive im
Hotel „Paradiso“ auf der Halbinsel Samana, im Norden der
dominikanischen Republik, Fräulein Kira Kramer, die seit zwei Wochen
wieder in Deutschland ist.
Hallo
Frau Kramer! Sie sehen aber toll aus – so knackig braun!
Danke
sehr! Das macht die karibische Sonne! Aber nennen Sie mich doch bitte
Kira.
Gerne
Kira. Nun erzählen Sie doch ein wenig von ihrem unverhofften Urlaub!
Was hat Ihnen gefallen und was eventuell nicht?
Ach,
es war einfach wunderbar! Die Natur, alles ist frisch und grün, die
Blumen, Blüten, die Düfte, Aromen... und das Meer und der Himmel –
so blau! (Kira schluckt) Das Hotel ist
auch ganz große Klasse und die Angestellten sehr freundlich. Die
ganze Atmosphäre auf Samana hat mich regelrecht verzaubert...
Oh,
Sie schwärmen ja richtig! Kann man auf Samana auch etwas erleben?
Und
wie! Es gibt so viele tolle Ausflugsangebote, dass ich in den zwei
Wochen gar nicht an allen Unternehmungen teilnehmen konnte. Ich habe
einen Wal-Beobachtungsausflug mitgemacht. Das war Wahnsinn! Die
Buckelwale sind so riesig – ich konnte es kaum fassen! (die
Erinnerung kommt in Kira hoch) Der Botanische
Garten in Las Terrenas ist auch sehr schön. Und die vielen
menschenleeren Strände! Türkisblaues , glasklares Wasser mit
Badewannentemperatur und ganz feiner weißer Sand. Und unter Wasser
erst! Beim Schnorcheln habe ich eine wunderschöne Unterwasserwelt
erlebt. Einfach unvergesslich schön...
Kira,
Sie machen mir richtig Lust auf Urlaub in der Karibik! Welche
Unternehmungen konnten Sie denn nicht wahrnehmen?
Oh,
es gibt noch so viele tolle Ausflüge, dass ich gar nicht weiß, wo
ich anfangen soll.(Kiras Augen glänzen vor Begeisterung)
„Ocean World“ hätte ich auch gerne
gesehen. Dort kann man mit Delfinen schwimmen. Und Wildwater-Rafting
und Zip-Line und Quadtour ! So viel was man machen kann! Tauchen,
reiten, Speedboot oder Kanu fahren, die Nationalparks oder den
Taino-Park besuchen.... (Kira steigert sich ganz schön
hinein)
Das
hört sich richtig nach Spaß und Abenteuer an! Gibt es denn auch
Abends noch Unterhaltung für die Urlauber?
Ja
klar! Im Hotel gibt es jeden Abend eine neue Show vom tollen
Animationsteam (hier errötet Kira).
Außerdem Disco, Merengue und Bacchatta-Tanzkurse, romantische Dinner
am Strand... (Kira seufzt)
Kira,
kann es sein, dass Sie recht emotional auf ihre Erinnerung reagieren?
Ist irgendetwas auf Samana passiert?
(Kira
lächelt verlegen) Nun ja, ich habe jemanden
kennengelernt...
Aber
das ist doch toll! Erzählen Sie!
(Kira
fühlt sich unbehaglich) Da gibt es nicht viel
zu berichten. Ich weiß ja nicht, ob es etwas Ernstes ist und wie es
weitergehen soll... (wieder wird sie rot)
Ok.
dann lassen wir das Thema. Können Sie unseren Gästen in kurzen
Worten schildern, warum sie Urlaub auf Samana buchen sollten?
(Kira
atmet erleichtert auf) Weil, ja weil Samana
einfach unvergleichbar schön und faszinierend ist! Ehrlich, ich bin
erst kurze Zeit wieder zu Hause, aber ich fühle mich so, als ob mir
etwas fehlt. Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich habe
Heimweh nach Samana. Ich habe solche Sehnsucht nach Samana...
(die letzten Worte flüstert Kira fast)
Vielen
Dank, Kira, dass Sie unseren Reiselustigen einen kleinen Vorgeschmack
auf einen schönen Karibikurlaub gegeben haben!
Nein,
ich möchte mich bei Ihnen und ihrem Reiseunternehmen bedanken, dass
ich so etwas Schönes erleben durfte! (Kira schnieft) Vielen
Dank!
(Kira zerknautscht ihre Handtasche und eine grosse Leere erfasst sie. "Ach Carlos, warum kann ich jetzt nicht bei dir auf Samana sein?" Und eine Traene kullert ueber ihr schoen gebraeuntes Gesicht...)
Mittwoch, 24. Juli 2013
Leseprobe aus Teil 2 - Erinnerung an Samana
Er
lenkte den Wagen durch die vielbefahrene Stadt und steuerte auf die Autobahn
Richtung Norden zu. Sein Ziel hieß Samanà.
Carlos
hatte keine große Eile. Er fuhr in gemäßigtem Tempo, hörte seine
Lieblingssongs und ließ seine Gedanken schweifen. Über diese Autobahn war er
mit seinem Seesternchen gefahren. Wie lange ist das schon her? Was war seit
diesen glücklichen Tagen nur passiert…
Gegen 21 Uhr erreichte er Las Galeras und parkte seinen
Wagen in Strandnähe. Langsam schlenderte er am Strand entlang und kam
schließlich zu der kleinen Bucht, in der er und Kira so schöne Stunden
verbracht hatten. Er setzte sich nah am Ufer in den Sand und betrachtete das
ruhig vor ihm liegende Meer. Er wurde nun auch ganz ruhig und seine Gedanken
galten nur noch ihr: seiner so sehr geliebten Kira.
Carlos zog sich aus und legte seine Kleidung ordentlich
zusammen. Die Nacht war dunkel und er brauchte keine Zuschauer zu fürchten.
Nackt legte er die wenigen Meter bis ins Wasser zurück und tauchte in das
herrlich warme Meerwasser ein. Er schwamm, bis er keine Kraft mehr hatte und
legte sich dann in das seichte Wasser am Ufer. Hier hatte er mit ihr gelegen
und jede einzelne Szene dieser Nacht erschien in seinem Gedächtnis.
Wieder streichelte er ihre weiche Haut und küsste ihren
salzig schmeckenden Mund. Er fühlte, wie sich ihre Brustspitzen unter seinen
zärtlichen Fingern verhärteten und sie leise aufstöhnte, als er sie behutsam
zwischen ihren leicht geöffneten Schenkeln berührte. Er streichelte und küsste
jede Stelle ihres Körpers und ein Stöhnen entrang sich seiner Kehle, als sie
ihre Hände um seine erregte Männlichkeit legte. Sie hatte sich ihm weit
geöffnet und als er in sie eindrang, war das Gefühl einfach unbeschreiblich. Er
erlebte wieder diesen wahnsinnigen Rausch, den sie damals gefühlt hatten, als
sie gemeinsam dem Höhepunkt entgegenstrebten und die Explosion die kurz darauf
ihre Körper erfasst hatte…
Carlos setzte sich in das kurze Gras und dachte daran,
wie schön es hätte werden sollen. Er hatte für sie ein Haus gekauft und darin
hätten sie ihr Glück genießen können. Kira hatte sich Kinder von ihm gewünscht
und wie gerne hätte er ihr diesen Wunsch erfüllt. Einen Jungen und ein Mädchen
hatte sie gesagt und vielleicht wären es Zwillinge, denn Zwillingsgeburten
waren in der Ortega Familie schon des öfteren vorgekommen.
Carlos ließ seinen Gefühlen und seinen aufgestauten
Tränen freien Lauf. Er weinte um sein Seesternchen Kira und um ihr verlorenes
Glück.
Als er keine Tränen mehr hatte, wusch er sich im Meer den
Sand vom Leib und aus den Haaren und dann kleidete er sich an. Ordentlich band
er die Haare zum Pferdeschwanz und strich seinen Anzug glatt. Dann machte er
sich auf den Weg zu seinem Wagen, um den letzten Punkt auf seiner Liste in
Angriff zu nehmen. Er schaute auf seine Uhr, es war bereits 2 Uhr morgens und
die Zeit schien ihm perfekt. Es würde kein Verkehr auf der Autobahn sein und
das war gut so…
Donnerstag, 4. Juli 2013
23. Kapitel / 7
Die
restliche Flugzeit verbrachte sie größtenteils schlafend und auch der
Traumteufel verschonte sie weitgehend von dramatischen Träumen.
Nach
einer weichen Landung und dem hektischen Verlassen der Maschine betrat sie nun
wieder den Frankfurter Flughafen und musste an ihre ersten Schritte auf
Dominikanischem Boden zurückdenken. Heftig überfiel sie dabei ein brennendes
Gefühl und Kira sagte laut, so dass alle vorbeilaufenden Passagiere sie
verwundert und verdutzt anstarrten: “Ich habe solche
Sehnsucht nach Samanà!” und etwas leiser fügte sie hinzu: “Ich will zurück
nach Samanà.”
Weiter geht es im 2. Teil "Erinnerung an Samana"
Mittwoch, 3. Juli 2013
23. Kapitel / 6
Kira hatte in ihrem zum Start bereiten Flugzeug zum Glück nichts von dem
unschönen Auftritt mitbekommen und sass auf ihrem Platz am Mittelgang und
grübelte über das eben Erlebte hektisch nach. Langsam liess sie sich jedes von
Martins Worten noch einmal durch den Kopf gehen und versuchte dem Ganzen einen
plausiblen Zusammenhang zu entlocken. Als sie ihren Abschnitt der Bordkarte
suchte und ihre Hosentaschen durchstöberte, fand sie Martins Zettel. Vorsichtig
entrollte sie das zerknitterte Papier und ein schmaler silberner Ring mit einem
kleinen funkelnden Stein fiel in ihre Hand. Kira hielt den Ring gut fest und
entzifferte erst einmal die unordentlichen Worte auf dem Papier. “Kira, bitte gib uns eine Chance! Ich habe mich in dich verliebt!” stand da und sie konnte seinen Namen und seine Telefonnummer erkennen.
Sie strich das Zettelchen glatt und gedankenverloren faltete sie es zusammen
und steckte es wieder in die Tasche. Dann streifte sie den zierlichen Ring über
ihren Ringfinger und wunderte sich, dass er wie angegossen passte. Irgendwie
war nun alles zu viel für sie und Kiras aufgestaute Emotionen suchten sich
ihren Weg und sie brach in heftiges Weinen und Schluchzen aus.
Den Start und das Abheben des Flugzeuges hatte sie total verpasst, weil
sie mit ihren Gedanken zu sehr beschäftigt war und der Weinkrampf einfach nicht
vergehen wollte. Eine junge
Flugbegleiterin eilte nun zu Kira, wurde aus ihrem zusammenhanglosen Gestammel
aber nicht schlau und brachte ihr erstmal einen Whisky mit Eis. Kira stürzte
den hochprozentigen Drink in einem Zug hinunter und die Stewardess schenkte ihr
gleich noch einmal nach. Das zweite Glas trank Kira langsamer und allmählich
beruhigten sich ihre überstrapazierten Nerven und ihre Tränen versiegten. Nach
dem bald darauf verabreichten Essen ging es Kira wieder viel besser und als
Heidrun und Katrin sich kurz zu ihr gesellten, um ein Schwätzchen zu halten,
konnte sie auch schon wieder etwas lachen.
Neugierig wie es weitergeht?
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
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