Montag, 24. Juni 2013

22. Kapitel / 2


Und nun kamen sie, die Fragen, vor denen sich Kira insgeheim so sehr fürchtete. Er wollte wissen, ob es noch einen anderen Mann in ihrem Leben gibt und sie antwortete, nach kurzem Zögern, der Wahrheit entsprechend mit „nein“. Er beeilte sich daraufhin ihr ewige Treue zu geloben und forderte von ihr das Gleiche. Kira, die noch nie einen Mann betrogen hatte, fiel es sehr leicht, ihm zu versprechen ihm immer treu zu sein. „Der Gedanke, dass du einen anderen Mann küsst oder deinen wunderschönen Körper berühren lässt oder gar noch mehr…, macht mich verrückt!“ gestand er ihr und sein Arm schlang sich noch etwas fester um sie. Lächelnd meinte sie, dass  er sich deshalb keine Sorgen machen müsste und er küsste sie bis ihr die Luft wegblieb. Weil sie noch die einzigen Gäste auf der nur von Kerzenschein erhellten Terrasse waren und niemand sie beobachtete, gestatte sie seinen Händen die zärtlichen Berührungen, die mit seinen leidenschaftlichen Küssen einhergingen. Zärtlich liebkosten die Finger seiner linken Hand ihre Oberschenkelinnenseiten und der Daumen seiner rechten Hand strich über dem Kleid über ihre Brustspitze. Kiras Hände glitten über seinen Rücken und sie spürte die Wärme seiner Haut durch den dünnen Stoff des Hemdes. Beide genossen die innigen Umarmungen und Carlos flüsterte rau an ihr Ohr: „Seestern, was soll ich ohne dich nur machen? Am liebsten würde ich dich fressen, sosehr begehre ich dich. Fahr nicht nach Hause, bleib bei mir. Ich arrangiere Alles und du brauchst dich um nichts kümmern. Wir nehmen uns ein Haus und wenn du es möchtest, bleibe ich immer bei dir und liebe dich den ganzen Tag!“ Kira, die sich bemühte sich vorzustellen mit ihm zusammen zu leben, musste kichern. Vor ihrem geistigen Auge war ausser heissem Sex an den ungewöhnlichsten Stellen im Haus, kein anderes Bild entstanden. Carlos erriet ihre Gedanken und stöhnte: „Oh ja, das wünsche ich mir auch!“ und er knabberte an ihrem Ohrläppchen und seine Zunge schleckte über die empfindliche Stelle an ihrem Hals. Als nun doch neue Gäste die Terrasse betraten, setzten sie sich ordentlich auf und Kira zog ihren verrutschten Rock gerade. Carlos orderte nochmal Wein und fragte Kira über ihre Lebenssituation in Deutschland aus. Kira erzählte ihm bereitwillig von ihrem Leben und erklärte ihm, warum sie nicht einfach so hier bleiben könnte. „Kira, Seesternchen, ich muss dir dringend etwas sagen…“ begann Carlos, aber Kira verschloss mit ihrem Kuss seinen Mund. Kira, hatte Angst davor, dass er noch um ihre Hand anhalten würde und weil sie nicht wusste, was sie ihm antworten sollte, wollte sie dieser Frage lieber aus dem Weg gehen. Carlos setzte noch mehrmals zum Reden an, aber sie wollte nichts hören und sagte leichthin: „Carlos bitte nicht jetzt.“ und wohl oder übel musste er sich fügen. Als sie die zweite Flasche Wein geleert hatten, bezahlte er und sie verließen das Lokal. Als sie in Richtung Hotel zurückschlenderten, wurde Kira traurig und schaute sich ihre Lieblingsplätze am Strand zum letzten Mal wehmütig an. Carlos verstand ihren Schmerz und nahm sie zärtlich tröstend in den Arm. Aus seiner Zärtlichkeit entstand langsam wieder neue Lust und diesmal nahm ihn Kira mit in ihr Zimmer. Zum Glück erreichten sie es durch den Hotelgarten unbemerkt, denn Angestellten war es verboten, mit Gästen intime Beziehungen einzugehen. Kira schaltete nur die kleine Nachtlampe an und legte die “Il Divo“-CD auf. Dann tanzten sie langsam zu den schönen Melodien und Carlos begann dabei Kira auszuziehen. Nachdem das Kleid zu Boden geglitten war, legte er sie auf das Bett. Vorsichtig öffnete er ihren BH und entledigte sich seines Hemdes. Schnell zog er die Jeans aus und legte sich zu Kira. Während er sie küsste, berührte er ihre Brüste und  als sie wohlig seufzte, zog er ihr auch noch den Slip aus. Kira  wollte das Licht löschen, aber heisser sagte er zu ihr: “Mir gefällt dein nackter Körper so gut und ich kann mich an dir nicht satt sehen. Leider bleibt uns nur noch diese letzte Nacht für unsere Liebe und ich möchte jedes Stückchen deiner Haut betrachten, fühlen,  schmecken um mich jederzeit daran erinnern zu können.“ Und Kira liess das Licht an, während er sie mit Besitzerstolz in den Augen eingehend betrachtete. Sein begieriger Blick reichte aus, um in Kira wonnige Gefühle aufkommen zu lassen und als er dann wirklich jeden Zentimeter ihrer Haut berührte und mit Zunge und Mund schmeckte wand sie sich vor Ekstase. Ihm bereitete ihre ungehemmte Lust sichtlich Behagen und er schaffte es ihre Erregung immer noch mehr zu steigern.



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Samstag, 22. Juni 2013

22. Kapitel / 1


Entscheidende Fragen


Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, als Kira wieder erwachte. Genüsslich streckte sie sich und fühlte sich richtig gut. Im Bad wusch sie sich die Reste des Schlafes aus dem Gesicht und schlüpfte in ihr letztes, für diesen letzten Abend reserviertes, Kleid. Das hellblaue, einfach geschnittene Trägerkleid unterstrich ihre schöne Bräune. Die Haare liess Kira offen und tuschte nur leicht ihre Wimpern. Sie hatte sich am Morgen mit den beiden verbliebenen Pärchen verabredet und musste sich nun beeilen, noch pünktlich zum Abendessen zu kommen. Gut gelaunt wurde sie im Restaurant von den vier Freunden begrüsst. Mit einem Blick auf ihre Uhr stellte Katrin fest, dass Sammy nun bald in München landen würde und nun drehte sich das Gespräch um ihre morgige Abreise. Die beiden Pärchen freuten sich schon auf zu Hause, aber Kira verspürte keine grosse Lust ihr lieb gewordenes Samanà verlassen zu müssen. Ausserdem war es in Deutschland immer noch Winter und sie würde das tropische Klima wahrscheinlich sehr vermissen. Ob sie Carlos auch vermissen würde? Fragte sie sich und bei dem Gedanken an ihre überaus heftige Vereinigung vom Nachmittag verspürte sie schon wieder leichte Lustgefühle in sich aufsteigen. Mühsam riss sie sich zusammen und drängte ihre erotischen Phantasien beiseite. Sie widmete ihre Aufmerksamkeit dem Gespräch und beteiligte sich wieder daran. Als sie sich einen Nachschlag vom Buffet holte, sah sie im hinteren Teil des Restaurants Carlos im Gespräch mit Hotelgästen. An seinen Gesten erkannte sie, dass er sich bei den Gästen für einen kurzen Moment entschuldigte und schon war er bei ihr. Er küsste ihre Fingerspitzen und sagte in scherzhaft drohendem Ton zu Kira, die ihn fasziniert anlächelte: „Seesternchen, bitte schau mich nicht so an, du machst mich sonst wahnsinnig! Oder willst du riskieren, dass ich dich gleich hier zu Boden knutsche…?“ Schuldbewusst schaute Kira schnell zur Seite und Carlos fuhr fort: „Bitte warte nach dem Essen hier auf mich, ich muss schnell noch etwas mit den Gästen dort besprechen.“ Kira versprach zu warten und Carlos ging wieder zu dem Grüppchen von Personen. Kira schaute ihm nach und stellte erneut fest, dass Carlos ein absolut gutaussehender Mann mit sehr selbstsicherem Auftreten und gewaltig viel Charme ist. Sie ging zurück an ihren Tisch und vertilgte gedankenverloren langsam den Rest ihres Essens. Die vier Freunde wollten auf sie warten, aber Kira schickte sie, mit dem Hinweis dass sie auch bald gehen würde, weg. Als sie allein am Tisch sass, kamen ihr die drängenden ungelösten Fragen wieder in den Sinn und sie überlegte sich ihre Antworten. Bald darauf holte  Carlos sie am Tisch ab und sie gingen Hand in Hand am Strand entlang in den Ort. Carlos brachte sie zu einem schmucken Restaurant und sie setzten sich auf der Terrasse unter einen grossen Mangobaum. Er bestellte Moscatel zum Trinken und hielt Kira auf dem Rattansofa fest in seinen Armen. Als der schwere Wein serviert war, hob er sein Glas und schaute Kira tief in die Augen. „Auf dich, liebste Kira und darauf, dass du bald wieder zu mir kommst!“ sagte er und sie tranken sich zu. Dann nahm Carlos aus einem kleinen Samtschächtelchen einen in Silber gefassten Larimar in Form eines Seesternes der  an einer fein gearbeiteten silbernen Kette hing. Kira erkannte das Schmuckstück wieder, es hatte ihr in Miguels Geschäft so gut gefallen.  Er legte Kira den kostbaren Schmuck um den Hals und sagte dabei zu ihr: „Dieser Talisman soll dich begleiten und eine Erinnerung an den Mann der dich wahnsinnig liebt, also mich, sein. Ich wünsche mir nichts mehr auf dieser Welt, als dass du mich genau so liebst wie ich dich und dass du schnell zu mir zurück kommst!“ Kira war sprachlos über das wertvolle Geschenk und nicht weniger über seine Liebeserklärung. Sie musste schlucken und als sie Carlos Hand nahm, zitterten ihre Finger. Leise erwiderte sie dann: „Vielen Dank, lieber Carlos! Ich freue mich sehr über dein Geschenk und werde gut darauf aufpassen. Auch ich habe dich sehr lieb, aber leider kein Geschenk für dich.“ Als Carlos ihre Worte hörte, blitzten seine Augen triumphierend auf und er küsste sie stürmisch.



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Freitag, 21. Juni 2013

21. Kapitel / 3


Carlos rollte sie behutsam auf den Bauch und versorgte ihre Haut mit Sonnenmilch. Seine geschickten Hände massierten sie dabei zärtlich und Kira schnurrte wie ein kleines Kätzchen. Willig liess sie sich anschliessend auf den Rücken drehen und er begann ihr den Bauch einzucremen. In lasziver Art führte er seine Finger über ihre Haut und Kira lief ein wonniger Schauer über den Rücken. Er merkte das natürlich und liess seine Fingerspitzen ab und an unter ihr Bikinihöschen wandern. Mit der anderen Hand cremte er ihr Dekollete und wie zufällig glitten die Finger unter ihr Oberteil und berührten ihre empfindlichen Brustknospen. Kira gab sich ganz diesen anreizenden Berührungen hin und zerfloss dabei fast vor Lust. Als sie später Carlos mit Sonnenmilch verwöhnte, liess auch sie ihre Fingerspitzen unter seine Badehose gleiten und zahlte es ihm so genüsslich heim. Carlos stöhnte leise und zog sie dabei auf sich. Als sie auf ihm lag, küsste er sie heiss und leidenschaftlich und seine Beine umfingen ihre Hüften. Nun brauchten Beide dringend eine Abkühlung und die fanden sie im türkisfarbenen Wasser des Meeres. Sie schwammen, tauchten und alberten herum, aber als Carlos sie in seine Arme nahm und küsste, herrschte sofort wieder knisternde erotische Hochspannung zwischen ihnen. Carlos sagte: “Fühlst du es? Unsere Körper reagieren so stark aufeinander, dass es fast schon erschreckend ist. Diese starken Gefühle hatte ich noch bei keiner Frau. Seestern, du wirkst wie ein Magnet auf meine Libido!” In Gedanken gab ihm Kira recht. Auch sie hatte so eine starke sexuelle Anziehung bisher noch nicht kennengelernt und sie fühlte sich ausnehmend gut in seiner Gesellschaft. Vielleicht waren sie ja wirklich füreinander bestimmt? Lange hielten sie es wegen ihrer unterdrückten leidenschaftlichen Gefühle nicht mehr an diesem paradiesischen Ort aus und Carlos gab auf der Rückfahrt richtig Gas. Als sie endlich in Kiras Hotelzimmer ankamen, rissen sie sich, kaum dass die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen war, die Kleider von den Leibern und ließen ihrer zügellosen Leidenschaft endlich freien Lauf. Sie hatten harten, schnellen, animalischen Sex und für Vorspiele blieb keine Zeit. Als die heissesete Lust gestillt war, lagen sie schwer atmend nebeneinander und ihre wild klopfenden Herzen schienen im gleichen Takt zu schlagen. Eine Weile später unter der Dusche seifte Carlos Kiras Körper mit langsamen Bewegungen ein und als die Lust wieder brennend in ihr hochstieg, liebte er sie langsam und voll geballter sexueller Energie und Kiras Körper erbebte in ekstatischen Zuckungen. Auch wenn es ihm außerordentlich schwer fiel, musste er sich danach fürs erste bei Kira verabschieden und sie blieb allein in ihrem Zimmer. Völlig erledigt legte sie sich auf ihr Bett und war innerhalb von Sekunden eingeschlafen.




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Donnerstag, 20. Juni 2013

21. Kapitel / 2


“Miguel macht es mir wirklich nicht leicht, nach Hause zu fahren. Er hat sogar geweint, obwohl es ihm echt peinlich war, konnte er die Tränen nicht zurückhalten. Natürlich musste ich mitheulen. Kannst du vielleicht einen Mann weinen sehen ohne mitheulen zu müssen?” fragte Sam und Kira versuchte sich Carlos mit Tränen in den Augen vorzustellen. Sie musste schlucken, denn diesen Anblick würde sie wohl auch nicht unbeschadet überstehen. “Was ist eigentlich mit Carlos? Seid ihr nun zusammen oder hast du ihn in die Wüste geschickt und ihn der heissen Maria kampflos überlassen?” Kira erzählte die Story von gestern Abend und regte sich über die Sexbombe Maria auf. Sam lachte laut und stellte dann nüchtern fest: “Von wegen! So eifersüchtig wie du auf diese Frau reagiert hast, bist du ja doch verliebt in Carlos!” Und Kira war froh, dass Samantha nichts davon ahnte, wie sie den Rest der Nacht verbracht hatte. Glücklicherweise verdeckte der Blusenkragen die verräterischen Knutschflecke an ihrem Hals. Wahrscheinlich hatte sie noch mehr davon am ganzen Körper, aber in der morgendlichen Eile waren ihr die Flecken gar nicht aufgefallen. Sam drang zum Glück nicht weiter in Einzelheiten vor und erzählte Kira von ihrem Plan, wie sie ihre Auswanderung bewerkstelligen wollte. Dabei fiel Kira wieder ein, dass Carlos sie ja auch inständig gebeten hatte, bei ihm zu bleiben. Und noch etwas fiel ihr ein: Carlos hatte einige Fragen gestellt, auf die er heute eine Antwort erwartete. Voller Schrecken dachte Kira daran, dass sie bisher immer noch nicht wusste, was sie selbst wollte. “He, du hörst mir ja gar nicht zu!” beschwerte sich Sam und Kira drängte schuldbewusst ihre Gedanken beiseite und lauschte nun aufmerksam Samanthas Worten. “Wo Miguel nur bleibt?” überlegte Sammy, “in 30 Minuten kommt der Transferbus und er ist immer noch nicht da.” “Wenn man vom Teufel spricht…” konstatierte Kira, denn genau auf das Stichwort erschien Miguel. Er hatte sich umgezogen und sah richtig festlich aus. Er trug einen dunklen Anzug und ein weisses Hemd. Seine Locken hatte er mit Gel in Form gebracht und sein Gesicht war ausnahmsweise richtig ernst. Scheinbar nahm ihn dieser Abschied von seiner Liebsten ernstlich mit. Kira sah, dass seine Hände zitterten und Miguel tat Kira aufrichtig leid. Sammy wurde nun auch sehr mulmig zumute und die Stimmung wirkte sehr bedrückt. Gemeinsam gingen sie in die Hotellobby und gesellten sich zu den dort wartenden Abreisenden. Die beiden glücklichen Pärchen Micha und Heidrun und Thomas und Katrin erschienen und lockerten durch ihre humorvolle Art die Abschiedsstimmung etwas auf. Kira bemerkte, dass ein paar in der Nähe stehende allein reisende Damen erwartungsvoll in eine Richtung starrten und schaute ebenfalls neugierig dorthin. Und was sie sah, liess ihr Herz einen kleinen Hüpfer tun: Carlos, umwerfend aussehend in dunklen engen Jeans und hellblauem Hemd, das Haar locker auf die Schultern fallend, kam mit wiegendem Gang und blitzenden Augen direkt auf sie zu. Seinen Mund umspielte ein genüssliches Lächeln und er hatte nur Augen für Kira. Die Damen warfen sich in Pose und Kira musste daran denken, dass wohl Jede von ihnen sich zu gerne von so einem Prachtexemplar von Mann vernaschen liesse. Carlos war bei ihr angekommen und zog sie an sich. Während er sie ausgiebig küsste umfasste seine Hand, geschickt, so dass es Keiner der Anwesenden bemerkte, durch den dünnen Stoff ihrer Bluse ihre rechte Brust und er spielte mit Daumen und Zeigefinger mit ihrer Brustspitze, bis sie fest wurde und sich aufrichtete. Kira spürte seine harte Männlichkeit, als er sie  an sich presste und er raunte ihr zu: “Seestern, du machst mich wahnsinnig! Sobald ich dich nur sehe, kann ich meine Gefühle nicht mehr im Zaum halten!” Und auch Kira fühlte heisse Lust in sich aufsteigen und wünschte sich insgeheim, dass er sie weiter berühren sollte. Carlos räusperte sich und wandte sich nun an Sammy und die Anderen. Er begrüsste alle herzlich und ein lockeres Gespräch entspann sich. Kurze Zeit später trafen die Transferfahrzeuge ein und das grosse Abschiednehmen begann. Sammy lag in vielen Armen und wurde überschwänglich verabschiedet. Kira versprach ihr, sich gleich nach ihrer Rückkehr in Deutschland zu melden und dann fuhren die Busse langsam davon. Etwas traurig war Kira nun doch und erleichtert stellte sie fest, dass Carlos bei ihr geblieben war. “Wie möchtest du deinen letzten Tag auf Samanà verbringen, mein Stern?” fragte er und Kira wusste es leider nicht. Also übernahm er das Kommando und entschied: ”Du ziehst dir deinen Bikini an und ich warte hier auf dich. Allerdings kann ich auch mit in dein Zimmer kommen und wir …” Kira, obwohl auch sie erotische Gedanken plagten, winkte lachend ab und befahl ihm hier zu warten. Wenig später hatte sie ihre Badesachen untergezogen und traf wieder auf Carlos. Er führte sie zum Auto und sie fuhren eine Weile. Carlos hatte eine Hand auf ihren Oberschenkel gelegt und streichelte die zarte Haut an der Innenseite. Lustvolle Gefühle durchströmten Kira und er nahm es freudig zur Kenntnis. In Villa Clara    stiegen sie an Bord einer Fähre und nach 10 Minuten trafen sie auf der Cayo Levantado ein.  Carlos führte Kira über die Insel und erzählte ihr dabei allerlei Interessantes. Kira war tief beeindruckt von der Schönheit der Natur der Insel, feinster Sandstrand wechselte sich mit Felsgestein ab, wohin man schaute blühende Bäume und Sträucher und saftiges Gras lud zum sich darin ausstrecken ein, hier musste das Paradies auf Erden sein! Sie äußerte das Interesse, das 5-Sterne-Hotel das auf der Cayo Levantado beheimatet ist, zu besichtigen. Carlos ging kurz zu der mit einem Schlagbaum versehenen Hotelanfahrt und redete mit dem anwesenden Pförtner. Nach einem kurzen Telefonat erhielten Kira und Carlos Besucherbändchen und durften das Hotelgelände betreten. Ihr Begleiter kannte sich in dem weitläufigen Gelände und den verschiedenen Gebäuden bestens aus und Kira staunte über die Pracht und den überall herrschenden Luxus. An einer Poolbar bestellte Carlos für sie Cocktails und bat Kira, hier auf ihn zu warten. Kurze Zeit später kehrte er zurück und die Beiden ließen sich das süffige Getränk schmecken. “Mein Seestern möchtest du hier im Pool baden oder gehen wir nach dem Mittagessen hinunter an den Strand?” fragte Carlos und küsste zwischen den einzelnen Worten ihre Fingerspitzen. Kira wollte lieber ans Meer und so gingen sie erst einmal zum Essen. Das riesige Buffet beeindruckte Kira und sie konnte sich ob der grossen Auswahl nicht entscheiden, was sie gerne probieren wollte. Aber auch hier erwies sich Carlos als Kenner und riet ihr, von der zarten Seezunge und den gegrillten Schweinemedaillons zu nehmen. Als Beilagen wählten Beide Salat und goldbraune Kroketten. Das Essen erwies sich als vorzüglich und Carlos stellte für Kira noch einen Dessertteller zusammen, der dem Ganzen eine Krone aufsetzte. Das Hotel und die ganze Insel gefielen Kira überaus gut und gerne würde sie hier einmal  einen Urlaub verbringen. Dann musste sie an ihr eher mageres Gehalt denken und seufzte tief. Diesen Luxus würde sie sich wohl kaum leisten können… Nach dem üppigen Mahl führte Carlos Kira an einen wunderschönen, fast menschenleeren, Strand und suchte für sie zwei einsam stehende Liegen. Kira zog Shorts und Bluse aus und legte sich gemütlich auf die bequeme Liege. Nach der sehr kurzen Nacht und dem reichlichen Mittagessen war sie etwas müde und dämmerte im Halbschlaf vor sich hin.



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Mittwoch, 19. Juni 2013

21.Kapitel / 1


Männer weinen nicht


Als der Wecker Kira unsanft aus dem Tiefschlaf klingelte, hätte sie sich am liebsten umgedreht und weiter geschlafen. Bevor sie wieder eindösen konnte, fiel ihr heisskalt ein, dass ihre Freundin Sammy heute abreisen muss. Der Gedanke mobilisierte Kira und sie stürzte ins Badezimmer. Schliesslich wollte sie das letzte Frühstück hier im “Paradiso” mit Sam ausgiebig geniessen. Schnell schlüpfte sie in ihre letzte Bluse und zog die knappen Shorts dazu an. Die Haare band sie zu einem hoch sitzenden Pferdeschwanz und ein Blick in den Spiegel sagte ihr, dass sie schön jugendlich und frech aussah. Vom  nächtlichen Liebesabenteuer waren ihre Lippen leicht geschwollen und naturrot. So konnte sie auf Schminke verzichten. Als sie an die letzte Nacht dachte, wurde sie rot und hoffte inständig, dass niemand ihre heissen Sexspielchen beobachtet hatte. So völlig hingegeben hatte sie sich nie zuvor und die Heftigkeit ihrer körperlichen Reaktion erschreckte sie immer noch. “Auf jeden Fall weiss ich jetzt, was Sam mit multiplen Orgasmen gemeint hat.” dachte Kira und kicherte vor sich hin. Als sie Sammy zum Frühstück abholen wollte, öffnete sie mit Schniefnase und vom Weinen roten Augen. Schnell nahm Kira die Freundin in den Arm und tröstete sie. Als sie ins Zimmer trat, sah sie Miguel, der auch verdächtig viel schnäuzen musste und krampfhaft versuchte fröhlich zu lächeln. Kira nahm Sammy mit ins Bad und zeigte Sam die Tricks ihrer Oma gegen verheulte Augen. Während Samantha sich um ihr Aussehen bemühte, ging Kira zu Miguel. Der schien nur darauf gewartet zu haben und stellte sofort eine schwierige Frage: “Kira, meinst du dass sie zurück kommt?” Dabei schaute er sie flehend, so als ob es in ihrer Macht stand, an. Kira musste sich erstmal setzen, denn seit letzter Nacht hatte sie Pudding in den Knien. “Ich meine, weisst du, ob sie mich wirklich liebt? Ist es vielleicht nur ein Urlaubsflirt für Sammy? Bitte sag etwas!” Kira beruhigte Miguel. Für sie stand es ausser Frage, dass Sam Miguel aufrichtig liebt und baldmöglichst zu ihm zurückkehren würde. Erleichtert wischte sich Miguel ein bisschen Wasser aus dem Augenwinkel und Kira dachte: “Aber Männer weinen doch nicht!” und war heilfroh als Sam aus dem Bad kam. An der Tür verabschiedete sich Miguel, er müsse nur schnell nach Hause, würde aber bald wieder hier sein. Kira war ein bisschen erleichtert, so konnte sie zum letzten Mal in diesem Urlaub mit Sam alleine schwatzen. Zu ihrer Überraschung holte sich Samantha wieder einen riesigen Berg an Leckereien und als Kira fragte, ob ihr nicht der Appetit abhanden gekommen sei, angesichts der Tatsache, dass sie abreisen musste, lachte Sammy: “Guck mich doch bloss an! Ich habe mindestens fünf Kilo zugenommen und bin richtig froh, diesem teuflischen Buffet zu entkommen. Vorhin hatte ich echt Probleme in meine Jeans zu passen! Ausserdem kann ich mir gar nicht vorstellen, in ein paar Stunden wieder in Schneefall und Kälte zu sein. Also ist es wohl das so genannte Frustessen!” erklärte Sam und Kira musste grinsen, als sie sich Sammy genauer anschaute und die kleine Fettrolle am Bauch ihrer Freundin entdeckte. “Carlos findet meinen Körper schön und erotisch, da werde ich wohl nicht so viel zugenommen haben.” überlegte Kira, war sich aber nicht ganz sicher, ob das der Wahrheit entsprach. Sam schien ihre Gedanken erraten zu haben und meinte: “Du brauchst dir da keine Sorgen machen, wenn du überhaupt etwas zugenommen hast, dann nur minimal. Möchte mal wissen, wo du so viel Energie verbrennst, dass die ganzen Köstlichkeiten keine Spuren hinterlassen. Sag mal, verheimlichst du mir vielleicht etwas? Bist du wohl sexsüchtig und treibst es jede Nacht stundenlang am Strand?” Kira verschluckte sich an ihrem Kaffee und war froh, dass Ramòn gerade den Saft servierte und Sam deshalb nicht bemerkte, dass sie sich, nach letzter Nacht am Strand, ertappt fühlte. Schnell wechselte Kira das Thema und fragte, ob sie Sammy zum Flughafen begleiten solle. “Ich freue mich, dass du mich begleiten willst, aber Miguel möchte unbedingt mitkommen und da ist meine Aufmerksamkeit dann doch etwas abgelenkt.” Sam zuckte entschuldigend die Schultern und Kira beeilte sich zu versichern, dass sie dafür natürlich Verständnis hat.


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