Freitag, 21. Juni 2013

21. Kapitel / 3


Carlos rollte sie behutsam auf den Bauch und versorgte ihre Haut mit Sonnenmilch. Seine geschickten Hände massierten sie dabei zärtlich und Kira schnurrte wie ein kleines Kätzchen. Willig liess sie sich anschliessend auf den Rücken drehen und er begann ihr den Bauch einzucremen. In lasziver Art führte er seine Finger über ihre Haut und Kira lief ein wonniger Schauer über den Rücken. Er merkte das natürlich und liess seine Fingerspitzen ab und an unter ihr Bikinihöschen wandern. Mit der anderen Hand cremte er ihr Dekollete und wie zufällig glitten die Finger unter ihr Oberteil und berührten ihre empfindlichen Brustknospen. Kira gab sich ganz diesen anreizenden Berührungen hin und zerfloss dabei fast vor Lust. Als sie später Carlos mit Sonnenmilch verwöhnte, liess auch sie ihre Fingerspitzen unter seine Badehose gleiten und zahlte es ihm so genüsslich heim. Carlos stöhnte leise und zog sie dabei auf sich. Als sie auf ihm lag, küsste er sie heiss und leidenschaftlich und seine Beine umfingen ihre Hüften. Nun brauchten Beide dringend eine Abkühlung und die fanden sie im türkisfarbenen Wasser des Meeres. Sie schwammen, tauchten und alberten herum, aber als Carlos sie in seine Arme nahm und küsste, herrschte sofort wieder knisternde erotische Hochspannung zwischen ihnen. Carlos sagte: Fühlst du es? Unsere Körper reagieren so stark aufeinander, dass es fast schon erschreckend ist. Diese starken Gefühle hatte ich noch bei keiner Frau. Seestern, du wirkst wie ein Magnet auf meine Libido! In Gedanken gab ihm Kira recht. Auch sie hatte so eine starke sexuelle Anziehung bisher noch nicht kennengelernt und sie fühlte sich ausnehmend gut in seiner Gesellschaft. Vielleicht waren sie ja wirklich füreinander bestimmt? Lange hielten sie es wegen ihrer unterdrückten leidenschaftlichen Gefühle nicht mehr an diesem paradiesischen Ort aus und Carlos gab auf der Rückfahrt richtig Gas. Als sie endlich in Kiras Hotelzimmer ankamen, rissen sie sich, kaum dass die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen war, die Kleider von den Leibern und ließen ihrer zügellosen Leidenschaft endlich freien Lauf. Sie hatten harten, schnellen, animalischen Sex und für Vorspiele blieb keine Zeit. Als die heissesete Lust gestillt war, lagen sie schwer atmend nebeneinander und ihre wild klopfenden Herzen schienen im gleichen Takt zu schlagen. Eine Weile später unter der Dusche seifte Carlos Kiras Körper mit langsamen Bewegungen ein und als die Lust wieder brennend in ihr hochstieg, liebte er sie langsam und voll geballter sexueller Energie und Kiras Körper erbebte in ekstatischen Zuckungen. Auch wenn es ihm außerordentlich schwer fiel, musste er sich danach fürs erste bei Kira verabschieden und sie blieb allein in ihrem Zimmer. Völlig erledigt legte sie sich auf ihr Bett und war innerhalb von Sekunden eingeschlafen.




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Donnerstag, 20. Juni 2013

21. Kapitel / 2


Miguel macht es mir wirklich nicht leicht, nach Hause zu fahren. Er hat sogar geweint, obwohl es ihm echt peinlich war, konnte er die Tränen nicht zurückhalten. Natürlich musste ich mitheulen. Kannst du vielleicht einen Mann weinen sehen ohne mitheulen zu müssen? fragte Sam und Kira versuchte sich Carlos mit Tränen in den Augen vorzustellen. Sie musste schlucken, denn diesen Anblick würde sie wohl auch nicht unbeschadet überstehen. Was ist eigentlich mit Carlos? Seid ihr nun zusammen oder hast du ihn in die Wüste geschickt und ihn der heissen Maria kampflos überlassen? Kira erzählte die Story von gestern Abend und regte sich über die Sexbombe Maria auf. Sam lachte laut und stellte dann nüchtern fest: Von wegen! So eifersüchtig wie du auf diese Frau reagiert hast, bist du ja doch verliebt in Carlos! Und Kira war froh, dass Samantha nichts davon ahnte, wie sie den Rest der Nacht verbracht hatte. Glücklicherweise verdeckte der Blusenkragen die verräterischen Knutschflecke an ihrem Hals. Wahrscheinlich hatte sie noch mehr davon am ganzen Körper, aber in der morgendlichen Eile waren ihr die Flecken gar nicht aufgefallen. Sam drang zum Glück nicht weiter in Einzelheiten vor und erzählte Kira von ihrem Plan, wie sie ihre Auswanderung bewerkstelligen wollte. Dabei fiel Kira wieder ein, dass Carlos sie ja auch inständig gebeten hatte, bei ihm zu bleiben. Und noch etwas fiel ihr ein: Carlos hatte einige Fragen gestellt, auf die er heute eine Antwort erwartete. Voller Schrecken dachte Kira daran, dass sie bisher immer noch nicht wusste, was sie selbst wollte. He, du hörst mir ja gar nicht zu! beschwerte sich Sam und Kira drängte schuldbewusst ihre Gedanken beiseite und lauschte nun aufmerksam Samanthas Worten. Wo Miguel nur bleibt? überlegte Sammy, in 30 Minuten kommt der Transferbus und er ist immer noch nicht da. Wenn man vom Teufel spricht…” konstatierte Kira, denn genau auf das Stichwort erschien Miguel. Er hatte sich umgezogen und sah richtig festlich aus. Er trug einen dunklen Anzug und ein weisses Hemd. Seine Locken hatte er mit Gel in Form gebracht und sein Gesicht war ausnahmsweise richtig ernst. Scheinbar nahm ihn dieser Abschied von seiner Liebsten ernstlich mit. Kira sah, dass seine Hände zitterten und Miguel tat Kira aufrichtig leid. Sammy wurde nun auch sehr mulmig zumute und die Stimmung wirkte sehr bedrückt. Gemeinsam gingen sie in die Hotellobby und gesellten sich zu den dort wartenden Abreisenden. Die beiden glücklichen Pärchen Micha und Heidrun und Thomas und Katrin erschienen und lockerten durch ihre humorvolle Art die Abschiedsstimmung etwas auf. Kira bemerkte, dass ein paar in der Nähe stehende allein reisende Damen erwartungsvoll in eine Richtung starrten und schaute ebenfalls neugierig dorthin. Und was sie sah, liess ihr Herz einen kleinen Hüpfer tun: Carlos, umwerfend aussehend in dunklen engen Jeans und hellblauem Hemd, das Haar locker auf die Schultern fallend, kam mit wiegendem Gang und blitzenden Augen direkt auf sie zu. Seinen Mund umspielte ein genüssliches Lächeln und er hatte nur Augen für Kira. Die Damen warfen sich in Pose und Kira musste daran denken, dass wohl Jede von ihnen sich zu gerne von so einem Prachtexemplar von Mann vernaschen liesse. Carlos war bei ihr angekommen und zog sie an sich. Während er sie ausgiebig küsste umfasste seine Hand, geschickt, so dass es Keiner der Anwesenden bemerkte, durch den dünnen Stoff ihrer Bluse ihre rechte Brust und er spielte mit Daumen und Zeigefinger mit ihrer Brustspitze, bis sie fest wurde und sich aufrichtete. Kira spürte seine harte Männlichkeit, als er sie  an sich presste und er raunte ihr zu: Seestern, du machst mich wahnsinnig! Sobald ich dich nur sehe, kann ich meine Gefühle nicht mehr im Zaum halten! Und auch Kira fühlte heisse Lust in sich aufsteigen und wünschte sich insgeheim, dass er sie weiter berühren sollte. Carlos räusperte sich und wandte sich nun an Sammy und die Anderen. Er begrüsste alle herzlich und ein lockeres Gespräch entspann sich. Kurze Zeit später trafen die Transferfahrzeuge ein und das grosse Abschiednehmen begann. Sammy lag in vielen Armen und wurde überschwänglich verabschiedet. Kira versprach ihr, sich gleich nach ihrer Rückkehr in Deutschland zu melden und dann fuhren die Busse langsam davon. Etwas traurig war Kira nun doch und erleichtert stellte sie fest, dass Carlos bei ihr geblieben war. Wie möchtest du deinen letzten Tag auf Samanà verbringen, mein Stern? fragte er und Kira wusste es leider nicht. Also übernahm er das Kommando und entschied: Du ziehst dir deinen Bikini an und ich warte hier auf dich. Allerdings kann ich auch mit in dein Zimmer kommen und wir …” Kira, obwohl auch sie erotische Gedanken plagten, winkte lachend ab und befahl ihm hier zu warten. Wenig später hatte sie ihre Badesachen untergezogen und traf wieder auf Carlos. Er führte sie zum Auto und sie fuhren eine Weile. Carlos hatte eine Hand auf ihren Oberschenkel gelegt und streichelte die zarte Haut an der Innenseite. Lustvolle Gefühle durchströmten Kira und er nahm es freudig zur Kenntnis. In Villa Clara    stiegen sie an Bord einer Fähre und nach 10 Minuten trafen sie auf der Cayo Levantado ein.  Carlos führte Kira über die Insel und erzählte ihr dabei allerlei Interessantes. Kira war tief beeindruckt von der Schönheit der Natur der Insel, feinster Sandstrand wechselte sich mit Felsgestein ab, wohin man schaute blühende Bäume und Sträucher und saftiges Gras lud zum sich darin ausstrecken ein, hier musste das Paradies auf Erden sein! Sie äußerte das Interesse, das 5-Sterne-Hotel das auf der Cayo Levantado beheimatet ist, zu besichtigen. Carlos ging kurz zu der mit einem Schlagbaum versehenen Hotelanfahrt und redete mit dem anwesenden Pförtner. Nach einem kurzen Telefonat erhielten Kira und Carlos Besucherbändchen und durften das Hotelgelände betreten. Ihr Begleiter kannte sich in dem weitläufigen Gelände und den verschiedenen Gebäuden bestens aus und Kira staunte über die Pracht und den überall herrschenden Luxus. An einer Poolbar bestellte Carlos für sie Cocktails und bat Kira, hier auf ihn zu warten. Kurze Zeit später kehrte er zurück und die Beiden ließen sich das süffige Getränk schmecken. Mein Seestern möchtest du hier im Pool baden oder gehen wir nach dem Mittagessen hinunter an den Strand? fragte Carlos und küsste zwischen den einzelnen Worten ihre Fingerspitzen. Kira wollte lieber ans Meer und so gingen sie erst einmal zum Essen. Das riesige Buffet beeindruckte Kira und sie konnte sich ob der grossen Auswahl nicht entscheiden, was sie gerne probieren wollte. Aber auch hier erwies sich Carlos als Kenner und riet ihr, von der zarten Seezunge und den gegrillten Schweinemedaillons zu nehmen. Als Beilagen wählten Beide Salat und goldbraune Kroketten. Das Essen erwies sich als vorzüglich und Carlos stellte für Kira noch einen Dessertteller zusammen, der dem Ganzen eine Krone aufsetzte. Das Hotel und die ganze Insel gefielen Kira überaus gut und gerne würde sie hier einmal  einen Urlaub verbringen. Dann musste sie an ihr eher mageres Gehalt denken und seufzte tief. Diesen Luxus würde sie sich wohl kaum leisten können Nach dem üppigen Mahl führte Carlos Kira an einen wunderschönen, fast menschenleeren, Strand und suchte für sie zwei einsam stehende Liegen. Kira zog Shorts und Bluse aus und legte sich gemütlich auf die bequeme Liege. Nach der sehr kurzen Nacht und dem reichlichen Mittagessen war sie etwas müde und dämmerte im Halbschlaf vor sich hin.



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Mittwoch, 19. Juni 2013

21.Kapitel / 1


Männer weinen nicht


Als der Wecker Kira unsanft aus dem Tiefschlaf klingelte, hätte sie sich am liebsten umgedreht und weiter geschlafen. Bevor sie wieder eindösen konnte, fiel ihr heisskalt ein, dass ihre Freundin Sammy heute abreisen muss. Der Gedanke mobilisierte Kira und sie stürzte ins Badezimmer. Schliesslich wollte sie das letzte Frühstück hier im Paradiso mit Sam ausgiebig geniessen. Schnell schlüpfte sie in ihre letzte Bluse und zog die knappen Shorts dazu an. Die Haare band sie zu einem hoch sitzenden Pferdeschwanz und ein Blick in den Spiegel sagte ihr, dass sie schön jugendlich und frech aussah. Vom  nächtlichen Liebesabenteuer waren ihre Lippen leicht geschwollen und naturrot. So konnte sie auf Schminke verzichten. Als sie an die letzte Nacht dachte, wurde sie rot und hoffte inständig, dass niemand ihre heissen Sexspielchen beobachtet hatte. So völlig hingegeben hatte sie sich nie zuvor und die Heftigkeit ihrer körperlichen Reaktion erschreckte sie immer noch. Auf jeden Fall weiss ich jetzt, was Sam mit multiplen Orgasmen gemeint hat. dachte Kira und kicherte vor sich hin. Als sie Sammy zum Frühstück abholen wollte, öffnete sie mit Schniefnase und vom Weinen roten Augen. Schnell nahm Kira die Freundin in den Arm und tröstete sie. Als sie ins Zimmer trat, sah sie Miguel, der auch verdächtig viel schnäuzen musste und krampfhaft versuchte fröhlich zu lächeln. Kira nahm Sammy mit ins Bad und zeigte Sam die Tricks ihrer Oma gegen verheulte Augen. Während Samantha sich um ihr Aussehen bemühte, ging Kira zu Miguel. Der schien nur darauf gewartet zu haben und stellte sofort eine schwierige Frage: Kira, meinst du dass sie zurück kommt? Dabei schaute er sie flehend, so als ob es in ihrer Macht stand, an. Kira musste sich erstmal setzen, denn seit letzter Nacht hatte sie Pudding in den Knien. Ich meine, weisst du, ob sie mich wirklich liebt? Ist es vielleicht nur ein Urlaubsflirt für Sammy? Bitte sag etwas! Kira beruhigte Miguel. Für sie stand es ausser Frage, dass Sam Miguel aufrichtig liebt und baldmöglichst zu ihm zurückkehren würde. Erleichtert wischte sich Miguel ein bisschen Wasser aus dem Augenwinkel und Kira dachte: Aber Männer weinen doch nicht! und war heilfroh als Sam aus dem Bad kam. An der Tür verabschiedete sich Miguel, er müsse nur schnell nach Hause, würde aber bald wieder hier sein. Kira war ein bisschen erleichtert, so konnte sie zum letzten Mal in diesem Urlaub mit Sam alleine schwatzen. Zu ihrer Überraschung holte sich Samantha wieder einen riesigen Berg an Leckereien und als Kira fragte, ob ihr nicht der Appetit abhanden gekommen sei, angesichts der Tatsache, dass sie abreisen musste, lachte Sammy: Guck mich doch bloss an! Ich habe mindestens fünf Kilo zugenommen und bin richtig froh, diesem teuflischen Buffet zu entkommen. Vorhin hatte ich echt Probleme in meine Jeans zu passen! Ausserdem kann ich mir gar nicht vorstellen, in ein paar Stunden wieder in Schneefall und Kälte zu sein. Also ist es wohl das so genannte Frustessen! erklärte Sam und Kira musste grinsen, als sie sich Sammy genauer anschaute und die kleine Fettrolle am Bauch ihrer Freundin entdeckte. Carlos findet meinen Körper schön und erotisch, da werde ich wohl nicht so viel zugenommen haben. überlegte Kira, war sich aber nicht ganz sicher, ob das der Wahrheit entsprach. Sam schien ihre Gedanken erraten zu haben und meinte: Du brauchst dir da keine Sorgen machen, wenn du überhaupt etwas zugenommen hast, dann nur minimal. Möchte mal wissen, wo du so viel Energie verbrennst, dass die ganzen Köstlichkeiten keine Spuren hinterlassen. Sag mal, verheimlichst du mir vielleicht etwas? Bist du wohl sexsüchtig und treibst es jede Nacht stundenlang am Strand? Kira verschluckte sich an ihrem Kaffee und war froh, dass Ramòn gerade den Saft servierte und Sam deshalb nicht bemerkte, dass sie sich, nach letzter Nacht am Strand, ertappt fühlte. Schnell wechselte Kira das Thema und fragte, ob sie Sammy zum Flughafen begleiten solle. Ich freue mich, dass du mich begleiten willst, aber Miguel möchte unbedingt mitkommen und da ist meine Aufmerksamkeit dann doch etwas abgelenkt. Sam zuckte entschuldigend die Schultern und Kira beeilte sich zu versichern, dass sie dafür natürlich Verständnis hat.


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Dienstag, 18. Juni 2013

20. Kapitel / 3


Kira kochte innerlich vor Wut. Sie wollte so schnell wie möglich wieder zu ihrem Platz und als sie Louis endlich davon überzeugt hatte, musste sie sehen, dass Carlos Maria galant zur Tanzfläche führte. Seine Hand lag auf ihrer nackten Taille und Maria lächelte triumphierend. Wieder an ihrem Platz beobachtete Kira das tanzende Paar. Aber was Kira sah, gefiel ihr absolut nicht! Die Beiden schienen ein eingespieltes Tanzpaar zu sein und um sie herum schien die Luft wie von Erotik aufgeladen. Sam und Miguel kamen gerade vom Tanzen zurück und Samantha sagte zu Kira: Na, heute brauche ich wohl keine Angst um Miguel zu haben. In Carlos scheint sie ja ein williges Opfer gefunden zu haben. Zum Glück bist du ja nicht verliebt in ihn, sonst müsstest du dir jetzt Sorgen machen! Kira grinste sie schief an und musste gute Miene zum bösen Spiel machen. Nach Ewigkeiten kamen Carlos und Maria wieder an den Tisch und Carlos stellte Kira Maria vor. Zwischen den beiden Frauen herrschte eine eisige Atmosphäre der Zurückhaltung und Maria verliess den Tisch bald. Sie gab Carlos einen Kuss auf die Wange und mit einem lockenden Unterton in der Stimme sagte sie zu ihm: Hasta luego mi amor…” Jetzt hätte Kira ihr am liebsten die Augen ausgekratzt und guckte Maria schnaubend hinterher. Carlos schien von ihrem Ärger nichts zu bemerken und nahm Kiras Hände, um ihr die Fingerspitzen zu küssen. Die Band spielte nun einen langsamen Song und Carlos schob die widerstrebende Kira sanft zur Tanzfläche. Er nahm sie fest in seinen Arm und Kira ergab sich. Seine Lippen strichen zärtlich über ihre Wange und er flüsterte: Kira, mein Seestern, ich begehre dich wahnsinnig. Du bist die schönste und erotischste Frau die ich kenne. Glaube mir, ich will nur dich! Nach letzter Nacht ist es für mich unvorstellbar geworden, ohne dich bleiben zu sollen. Bitte bleib hier, bleib einfach bei mir! Dabei streichelten seine Hände ihren Rücken und Kira erschauerte. Sie schluckte den dicken Kloss in ihrem Hals weg und sagte leise zu ihm: Ich kann nicht einfach so hierbleiben. Aber ich möchte bald wieder her kommen. Darauf  vergass er zu tanzen, nahm ihr Gesicht in beide Hände und küsste sie lange und leidenschaftlich. Ein paar der Umstehenden johlten und spendeten Beifall. Kira schaute nach dem Kuss verlegen zur Seite und bekam aus dem Augenwinkel mit, dass Maria ihr einen bitterbösen Blick zuwarf. Carlos nahm sie wieder in seine Arme und Kira kuschelte sich eng an ihn. So tanzten sie bis die Band wieder schnellere Rhythmen anschlug. Als sie zurück an ihren Plätzen waren, sah Kira, dass Maria mit Louis wild herumknutschte. Erleichtert bemerkte sie, dass das neue Paar kurz darauf die Party verliess. Nachdem sich die Lage für Kira so gebessert hatte, konnte sie die kleine Festlichkeit wieder vollkommen geniessen. Sie scherzte und alberte mit den jungen Leuten und ihren Freunden und ausgelassen stieg die Stimmung. Die Nacht war angenehm warm und die Luft fühlte sich richtig weich an. Am nachtschwarzen Himmel glänzten  funkelnde Sterne und der Mond spendete ein mildes Licht. Es war eine nahezu perfekte karibische Nacht. Gegen 1 Uhr verabschiedeten sich Samantha und Miguel. Schliesslich war es für unbestimmte Zeit ihre letzte gemeinsame Nacht und die Anderen zeigten dafür vollstes Verständnis. Nichts desto trotz ging die Party weiter und das Bier floss in Strömen in die immer noch durstigen Kehlen. Kira fühlte sich inzwischen auch leicht beschwipst und stieg lieber auf Tamarindensaft um. Carlos löcherte sie immer wieder mit Fragen, auf die sie selbst keine Antwort wusste. Wann kommst du wieder? Warum kündigst du deinen Job nicht und kommst ganz zu mir? Gibt es noch einen anderen Mann in deinem Leben? Und so weiter, und so weiter Kira fühlte sich nicht in der Lage, über die Fragen nachzudenken - nicht in dieser Nacht. Aber ihr wurde klar, dass sie schnell eine Antwort finden musste, auch für sich selbst, schliesslich hatte sie auch nur noch einen Tag im Paradiso. Carlos, bitte lass uns Morgen darüber sprechen. Heute möchte ich nur noch die Nacht geniessen und keine schweren Gedanken wälzen. bat sie und er zeigte sich sehr verständnisvoll. Thomas und Micha gaben Urlaubsabenteuer zum Besten, die jungen Frauen redeten über Mode, Kinder und Kochen und die Zeit verging wie im Flug. Sie tanzten, redeten und lachten, bis der Morgen zu dämmern begann. Die jungen Dominikaner zeigten immer noch keine Ermüdungserscheinungen und auch die anderen beiden Pärchen unterhielten sich prächtig. Kira und Carlos verließen ziemlich unbeobachtet die kleine Bucht und Carlos hielt Kira auch beim Laufen fest in seinem Arm. Kira meinte, dass sie in die falsche Richtung gehen würden, aber Carlos kannte wohl eine Abkürzung. Nach ein paar Minuten waren sie ganz allein an einem wunderschönen Strandabschnitt in einer weiteren versteckten Bucht. Sie blieben stehen und schauten verträumt auf das Meer. Carlos küsste Kira und seine Hände streichelten ihre Brüste und unter ihrem Kleid ihren Po. Kira fühlte  Erregung in sich aufsteigen. Geschickt öffnete Carlos den Reissverschluss an Kiras Kleid und streifte die dünnen Träger über ihre Schultern. Ganz langsam liess er das Oberteil Zentimeter um Zentimeter an ihrem Körper herabgleiten und als endlich ihre, inzwischen fest gewordenen Brustwarzen, zu sehen waren, küsste er sie und umspielte sie mit der Zunge. Schnell zog er sein Poloshirt aus und seine nackte Haut strich über ihre vor Erregung bebenden Igelschnäuzchen. Kira stöhnte auf und schlang die Arme fester um seinen Hals.  Dabei fiel ihr Kleid in den Sand und Kira war nackt bis auf einen kleinen Slip. Carlos küsste und streichelte sie und Kira spürte eine ungeahnte Lust. Carlos befreite sich von ihr und kniete sich vor sie in den weichen Sand. Langsam und behutsam zog er ihr den Slip herunter und jedes Stückchen Haut das freigelegt wurde, küsste er hingebungsvoll. Ihrem Muttermal widmete er sich besonders und Kira zitterte vor Lust. Seine Zunge erforschte ihre empfindlichsten Stellen und sie klammerte sich wie eine Ertrinkende an ihn. Er zog sie zu sich herunter und entledigte sich schnell dem Rest seiner Kleidung. Nun erkundete Kira mit ihren Händen und ihrem Mund seinen Körper, während er sich weiter ihren erogenen Zonen zuwandte. Gegenseitig bescherten sie sich sagenhafte Lustgefühle und als es beide nicht mehr aushielten, vereinigten sie sich in einer explosiven Eruption. Beide erlebten den Höhepunkt gemeinsam und äußerst intensiv. Als die Erregung etwas abgeklungen und sie wieder Herr ihrer Sinne war, wollte Kira flüchten, denn sie war völlig durcheinander und von ihrem eigenen leidenschaftlichen Ausbruch gänzlich überwältigt. Carlos hatte das wohl geahnt und hielt sie sanft fest. Er legte sich über sie und küsste sie zärtlich. Er sagte mit weicher, verständnisvoller Stimme zu ihr: Komm, mein geliebtes Seesternchen, lass uns ins Meer gehen. Danach fühlst du dich frisch und gut. Er liess keine Widerrede zu, nahm sie kurzerhand auf seine starken Arme und trug sie die paar Meter und dann badeten sie in den sanften Wellen. Kira war noch nie nackt im Meer gewesen und ihr gefiel diese neue Erfahrung. Carlos hatte recht behalten und sie fühlte sich frisch und zwanglos dabei. Nachdem sie einige Meter geschwommen waren, liess Carlos sich in das flache Wasser am Ufer gleiten und die ausrollenden Wellen umspielten seinen Körper. Kira liess sich neben ihm nieder und er legte seine Arme um sie. Während er sie küsste, gingen seine Hände abermals auf Wanderschaft und erregten Kira aufs Neue. Wild und leidenschaftlich liebten sie sich im seichten Meerwasser. Später, als sie sich den Sand von den Körpern wuschen, umfingen Carlos Arme sie von hinten und sie spürte schon wieder seine pochende Leidenschaft zwischen ihren Schenkeln. Kira war auch noch nie stehend im Wasser genommen worden und erlebte ganz neue Augenblicke der Erregung. Carlos konnte einfach nicht genug von Kira bekommen und war schier unersättlich in seinen erotischen Liebkosungen. Geniesserisch betrachtete er Kiras nackten Körper und unter seinen heissblütigen Blicken erschauerte sie.  Es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder in ihre Sachen gestiegen waren, denn Carlos hatte Kira das Höschen einfach nicht hochziehen lassen. Stattdessen hatte er durch seine zärtlichen Berührungen auch ihre Erregung aufs Neue geweckt und Kira kam sich vor wie bei einem Sex-Marathon. Carlos wäre am liebsten noch mit in ihr Bett gekrochen, aber es gelang ihr, ihn mit dem Hinweis auf die Uhrzeit abzuweisen.  Als Kira nach einer ausgiebigen Dusche endlich doch allein in ihrem Bett lag, gestand sie sich ein, dass Carlos ein erfahrener und überaus geschickter Liebhaber ist und sie den zügellosen Sex mit ihm sehr genossen hatte. Allerdings war sie solch intensive sexuelle Betätigung nicht gewohnt und war nun völlig kaputt und müde. Bei dem Gedanken an Carlos sehr erregende Zärtlichkeiten spürte sie ein heftiges Prickeln im Bauch und fragte sich, ob sie wohl doch ein kleines Bisschen in ihn verliebt sei. In ihre Überlegungen verstrickt, schlief sie tief und traumlos ein.



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Montag, 17. Juni 2013

20. Kapitel / 2


Insgeheim musste Kira zugeben, dass Carlos ein überaus attraktiver Mann ist, gross mit schlanker Figur und der Oberkörper von Muskeln gestählt. Seine Haut sieht aus wie heller Milchkaffee und die pechschwarzen schulterlangen glatten Haare hatte er zu einem Pferdeschwanz gebunden. In den weissen Bundfaltenhosen und dem blau-weiss gestreiften Poloshirt gab er eine schicke Figur ab. Seine schwarzen Augen glänzten unternehmungslustig und seinen sinnlichen Mund umspielte fortwährend ein amüsiertes Lächeln. Hätte Kira nicht gewusst, dass er Animateur ist, hätte sie ihn glatt zum Jet-Set gezählt. Fehlte nur noch die 30 Meter-Jacht  Glücklicherweise tauchte gerade Miguel auf und ihre Aufmerksamkeit richtete sich auf ihn. Miguel wurde freudig begrüsst und musste erstmal seine Sammy ausgiebig küssen. Danach klopfte er an Sams Glas und alle schauten erwartungsvoll zu ihm. Durch Samantha hatte Miguel schon recht gut deutsch gelernt und nun verkündete er: Leider ist das heute der letzte Abend von meiner Sammy hier auf Samanà. Ihr anderen habt noch den morgigen Abend. Aber damit wir Alle noch einmal zusammen feiern können, habe ich ein kleines Arrangement getroffen. Bitte trinkt aus und  dann lasst uns gehen! Alle waren neugierig, was Miguel wohl für ein Arrangement meinte und tranken schnell ihre Cocktails aus. Miguel nahm Sam in den Arm und ging mit ihr voraus. Carlos legte Kira den Arm um die Schultern und sie folgten dem Pärchen. Ihr Weg führte durch die Hotelanlage und dann weiter am Strand entlang. Eine etwas abgelegene Bucht erwies sich als ideale Partylocation. Ein grosses Lagerfeuer brannte und erhellte die Szenerie. Etwa ein Dutzend Einheimische begrüssten die Freunde herzlich und sie erkannten ein paar Fischer aus Rincon und junge Leute aus Las Galeras. Alle waren gekommen, um Abschied von den Urlaubern zu nehmen. Es waren Tische und Stühle aufgebaut und eine Noch unbekannte Band aus dem Ort sorgte nun für musikalische Umrahmung. Die Fischer hatten einen grossen Teil ihres heutigen Fanges mitgebracht und über der kleinen Bucht hing der appetitliche Geruch von gegrilltem Fisch und Langusten. Die Frauen hatten zu Hause die Beilagen zubereitet, die in grossen Thermobehältern warmgehalten wurden. Obwohl die Freunde vor nicht allzu langer Zeit zu Abend gegessen hatten, ließen sie sich nicht lange bitten und nahmen gerne von den einheimischen Spezialitäten. Zum Trinken gab es wunderbar kaltes Bier oder selbstgemachten Tamarindensaft. Schnell entspannen sich angeregte Gespräche in Spanisch, Englisch, etwas Deutsch oder mit Händen und Füssen. Kira schmeckten die frittierten Platanos (Kochbananen) besonders gut und sie knabberte eifrig die gesalzenen Plättchen. Carlos freute sich über ihren Appetit und erklärte ihr die Zubereitung der verschiedenen landestypischen Gerichte. Sammy beugte sich zu Kira herüber und sagte leise zu ihr: Guck mal, wer da angetrabt kommt, das ist die heisse Maria. Wenn die heute Miguel wieder so schamlos anbaggert, kratze ich ihr die Augen aus! Kira konnte den Ärger ihrer Freundin gut verstehen, denn als sie die sich nähernde junge Dominikanerin betrachtete, musste sie eingestehen, dass jeder Zentimeter an ihr eine geballte Ladung Sex ausstrahlte. Der junge Bilderverkäufer, Louis, lenkte sie ab und Kira achtete nicht weiter auf Maria. Weil Louis absolut nicht nachgeben wollte und auch Carlos sie lächelnd dazu drängte, gab Kira nach und ging mit Louis zur sogenannten Tanzfläche, einem ebenen Stück Strand. Zu einer schönen Bachatta-Melodie tanzte sie mit dem strahlenden jungen Mann. Nach zwei weiteren Tänzen wollte sie aufgeben, aber Louis bat eindringlich um noch einen einzigen Tanz. Kira schaute zu Carlos hinüber und ihr stockte der Atem. Die Sexbombe Maria sass auf ihrem Platz und hatte besitzergreifend ihre Hände auf Carlos Oberschenkel gelegt! Eben warf sie den Kopf nach hinten und lachte gurrend. Dabei kam ihr grosser, nur von einer darunter geknoteten Bluse zusammengehaltener Busen Carlos Gesicht gefährlich nahe. Carlos schien ihr etwas äußerst Lustiges zu erzählen und seine Aufmerksamkeit galt völlig der exotischen Schönheit. 


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