Wie waers mit "Sehnsucht nach Samana"?
http://www.amazon.de/gp/socialmedia/promotions/de1304-fb
Viel Glueck!
Montag, 22. April 2013
4. Kapitel / 3
Zum Glück kletterten gerade die ersten Touristen an Bord des ehemaligen Fischkutters und so kam Kira vorerst um eine Antwort herum. Das Einsteigen verlief reibungslos und so tuckerten sie in Kürze aufs offene Meer hinaus. Sobald der Kahn Fahrt aufnahm, begrüsste Martin die Gäste an Bord und erklärte, wo sich Schwimmwesten und weiteres Rettungsequipment befinden. In lockerer Form berichtete er über einige Details ihres schwimmenden Untersatzes und verteilte an nicht seefeste Personen Tabletten gegen Seekrankheit. Sam fand das sehr lustig, sie kicherte glucksend und fing sich deshalb einen strafenden Blick von Martin ein. Der hatte Kira seit dem Geplänkel beim Wiedersehen nicht mehr beachtet. Ein blutjunges Ding mit riesigem Dekollete und endlos langen Beinen scharwenzelte die ganze Zeit um Martin herum und warf ihm schmachtende Blicke zu. Ihm schien das durchaus zu gefallen und Kira ärgerte sich fürchterlich darüber. Im nächsten Moment ärgerte sie sich, weil sie sich darüber ärgerte und dachte: “Mir doch egal was der Kerl treibt, von dem lasse ich mir den Ausflug nicht verderben.” Im Stillen musste sie aber zugeben, dass er verdammt gut aussah. Er musste beim Frisör gewesen sein, denn das lockige hellbraune Haar saß perfekt in einen schicken Schnitt und durch die ständige Arbeit unter der Sonne hatte es hellblonde Strähnen bekommen. Zu seinem royalblauen Poloshirt mit dem Logo des Reiseveranstalters trug er beigefarbene Cargohosen, was ihn ungemein sportlich-sexy aussehen liess. Kira schaute schnell weg und musste schlucken. Der Kutter glitt in rascher Fahrt durch das ruhige Wasser des Meeres und unterwegs sahen sie verschiedene andere Wassergefährte, die auch zum Walwatching unterwegs waren. Nach einiger Zeit begann Martin über das Ziel dieses Ausfluges, die Buckelwale, zu berichten und alle Mitfahrenden lauschten gespannt. So erfuhren die Touristen, dass die Wale eine sehr weite Reise von arktischen Gewässern bis in die Bucht von Samanà zurücklegen, um hier im warmen Wasser des Atlantiks ihre Kälber zur Welt zu bringen. Wale kehren immer an den Ort ihrer Geburt zurück und anhand ihrer Schwanzflosse, die bei keinem Exemplar gleich ist, lassen sich die Tiere sehr gut identifizieren. Ein kleiner Junge unterbrach den interessanten Bericht, weil er wissen wollte, wo denn nun die Fische zu sehen seien. Martin erklärte ihm in kindlich verständlicher Form, dass Wale keine Fische sind, sondern zu den Säugetieren gehören. Im Zoo oder Meeresaquarium könne man sich die friedlichen Riesen immer ansehen, aber hier, auf dem offenen Meer muss man manchmal viel Geduld aufbringen, um einen oder gar mehrere Buckelwale beobachten zu können. Wie auf Kommando rief plötzlich ein Herr: “ Da, da drüben ist Einer!” und Alle stürzten auf die linke Seite des Bootes, um auch zu sehen, was der Mann für einen Wal hielt. Martin musste die versammelte Mannschaft nun enttäuschen: “ Das ist nur ein Stück einer abgestorbenen Palme. Aber wenn Sie aufmerksam die Meeresoberfläche beobachten, können Sie eine Fontäne, ähnlich eines Springbrunnens sehen, wenn der Wal beim Auftauchen die Luft ausbläst.” Kira stieß Samantha mit dem Ellenbogen an und flüsterte: “Sieh mal, der Schatten da. Ob das ein Wal ist?” Sam machte ihre Kamera startklar und schaute gebannt auf die Wasseroberfläche. Plötzlich tauchte nur wenige Meter von Ihrem Boot entfernt ein riesiger schwarz-weisser Körper aus dem Wasser auf und sprang ein Stück durch die Luft, bevor er spritzend wieder ins Meer eintauchte. Nun waren alle an Bord wie elektrisiert und es entstand aufgeregte Hektik. Ihre Geduld wurde reichlich belohnt und alle fotografierten oder nahmen per Video die gigantischen Tiere auf. In einiger Entfernung um ihren Kutter herum tummelte sich eine Walmutter mit ihrem Neugeborenen, das zum Luftholen noch sehr oft an die Oberfläche kommen musste. Ein Stück weiter sprang wieder ein Wal und die Begeisterung kannte keine Grenzen mehr.
Neugierig wie es weitergeht?
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
Sonntag, 21. April 2013
4. Kapitel / 2
Und
sie hatten Glück! Der kleine Bus stand zwar schon zur Abfahrt nach Samaná
bereit, aber da Kiras Ausflüge ja kostenfrei und für zwei Personen gedacht
waren, gab es keine Probleme und die Beiden hüpften rasch in den wartenden Bus.
Mit grossem “Hallo!” wurden Kira und Sam von den mitfahrenden Gästen begrüsst
und Kira erkannte fast alle Leute vom gestrigen Briefing wieder. Auf der Fahrt von Las Galeras nach Samaná gab
es viel zu begucken und die Nasen der Touristen klebten förmlich an den
Fensterscheiben. Die Strasse führte fast die ganze Strecke über in scheinbar
paralleler Linie am Atlantik entlang und so boten sich des Öfteren spektakuläre
Ausblicke auf hoch schäumende Meeres-Gicht an steil aufragenden Felsen oder
wunderschöne fast menschenleere Strände. Am Strassenrand weidende Esel oder
Ziegen sorgten jedes Mal für ausgelassene Heiterkeit bei den Fahrzeuginsassen.
Obwohl die Fahrt etwas mehr als eine Stunde dauerte, war sie sehr kurzweilig
und die gute Laune steigerte sich immer mehr, je näher die Ausflugsgesellschaft
dem Ziel der Fahrt kam. Als es in raschem Tempo einen Berg herunterging,
lichteten sich linker Hand plötzlich die Bäume und man hatte einen freien Blick
auf die Bucht und die Stadt Santa Barbara de Samaná. Eine Dame mittleren Alters
rief aus was Alle dachten: ”Och ist das schön!” Und dann hatte das Fahrzeug den Anleger für die
Ausflugsboote erreicht und alle kletterten geschwind aus dem Bus. Hier draußen
traf die Urlauber eine ungeahnte Hitzewelle, denn durch die Klimaanlage war es
angenehm kühl während des Transfers gewesen. Alle waren froh, unter schatten
spendenden Bäumen auf die Ankunft der anderen Ausflügler warten zu können. Kira
und Samantha nutzten die Zeit um sich ausgiebig umzusehen und auch einige schöne
Bilder mit der Digitalkamera oder dem Handy zu schiessen. “Schau mal dort, die Brücke die über das Meer zu der
kleinen Insel führt! Meinst du, dass man darauf spazieren gehen kann?” fragte Kira, während sie noch ein paar Bilder mit dem
Handy machte. “Ja, die Brücke darf man überqueren und wenn du ganz
brav bist, lade ich dich sogar dazu ein!” Eine tiefe, sehr männliche Stimme dicht an ihrem
linken Ohr hatte ihr diese Antwort gegeben. Kira wirbelte herum und landete
direkt in den starken Armen von Martin. “Hallo Kira, ich freue mich sehr, dich heute
wiederzusehen! Du siehst mit dem Sonnenbrand im Gesicht sehr süß aus!” Kira befreite sich aus seinem Griff und wurde puterrot.
Sammy kicherte. “Was… , was machst du denn hier? Hast du auch die
Walbeobachtung gebucht?” Kira hatte sich nach dem ersten Schock über das
unerwartete Wiedersehen wieder gefangen. “Nein, mi Corazon, ich werde den Ausflug leiten, ich
bin der so genannte Guia für diese Tour.” Nun mischte sich auch noch Sammy ein: “ Kira, willst du mich denn nicht mit deinem Freund
bekanntmachen?” “Äh, er ist nicht mein Freund!”, wehrte sich Kira. “Nein, die junge Dame hat mich im Flugzeug nur unsanft
zu Boden geschickt und es nicht einmal für nötig erachtet, sich gebührend zu
entschuldigen. Aber egal, ich bin Martin und für den heutigen Ausflug euer
Guide.” Samantha schaute etwas verständnislos, vertraute
aber darauf, dass Kira sie schon noch ins Bild setzen würde. So plötzlich wie
er aufgetaucht war, verschwand Martin auch wieder. “Sam, sag mal, was heisst eigentlich mi Corazon?”
“Mein Herz.” sagte die Gefragte und Kira wurde schon wieder
puterrot. “Willst du mich nicht langsam aufklären, was dieser
Auftritt sollte und wer der überaus attraktive Charmebolzen ist?”
Neugierig wie es weitergeht?
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
Neugierig wie es weitergeht?
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
Samstag, 20. April 2013
4. Kapitel / 1
Unerwartetes Wiedersehen
Neugierig wie es weitergeht?
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
Freitag, 19. April 2013
3. Kapitel / 5
“Sammy
sag mal, wo ist denn der Kerl hin?” “Ist er weg?” fragte
Samantha bedauernd und schaute sich um. Aber urplötzlich tauchte der Gesuchte
wieder neben ihnen auf, in jeder Hand eine frische grüne Kokosfrucht mit
abgeschlagenem Oberteil und hielt jeder ein Exemplar davon hin. Sammy fragte
auf Spanisch nach und erklärte Kira dann, dass sie das Agua de Coco, also das
Kokoswasser, trinken sollten. Etwas skeptisch probierten sie den unbekannten
Trank…
und waren vom frischen Geschmack mit dem herrlichen Kokosaroma völlig
begeistert. Zufrieden lächelnd hockte sich der junge Mann mit zu Samantha auf
die Liege. Die Beiden waren alsbald in ein wohl sehr interessantes Gespräch
vertieft und Kira beschloss, noch einmal ins Meer zu gehen. Sie legte sich auf
den Rücken und schaute zum Himmel auf und liess sich von der See tragen. Kira fühlte
sich rundherum pudelwohl. Als sie dann Sammys Stimme vom Ufer her ihren Namen
rufen hörte, bedauerte sie es fast, das
Wasser wieder verlassen zu müssen. Langsam schlenderte sie zu ihren Liegen zurück.
“Wo ist denn
der edle Koko-Spender geblieben?”
fragte sie Samantha. “Ach
du meinst Miguel. Er musste zurück in den Ort um seinen Eltern im Souvenirladen
zu helfen. Wie findest du ihn? Ich glaube er ist ein netter Bursche!” “Wahrscheinlich
ist er das und er sieht ja auch ziemlich gut aus. Wirst du ihn wiedersehen?” erkundigte
sich Kira. “Ich
habe ihm meine Handynummer gegeben, mal sehen, ob er sich meldet. Ich glaube,
ich mag ihn.”
Als Sam das sagte, wurde sie tatsächlich etwas rot und das sah zu ihrem
goldbraunen Tankini richtig gut aus. Die beiden jungen Frauen ließen das
Mittagessen ausfallen und verbrachten den ganzen Nachmittag am Strand. Gegen 17
Uhr machten sie sich dann auf zum Hotel, um vor dem Abendessen noch ausgiebig
zu duschen. Kira zog sich für das Abendessen ihr hellblaues Sommerkleid an und
ein Blick in den Spiegel verriet ihr, dass sie mit der schon leicht gebräunten
Haut richtig gut aussah. Als sie Sam an der Terrassentür abholte, mussten beide
kichern, denn auch Sammy hatte sich für ein blaues Kleid entschieden. Im
Partnerlook betraten sie das Restaurant und zogen vom männlichen Personal
lauter bewundernde Blicke auf sich. Da sie seit dem Frühstück nichts mehr
gegessen hatten, hatten sie einen Bärenhunger und stürmten gleich das Buffet.
Kira nahm von allen Köstlichkeiten eine Kleinigkeit und liess es sich richtig
gut schmecken. Auch Sam konnte sich nicht entscheiden und probierte sich quer
durch alle angebotenen Speisen. “Hmm,
die Calamares sind das Allerbeste was ich je gegessen habe. Oder nein, probier
mal den Meeresfrüchtesalat - ein Gedicht, sag ich Dir!” So ging es
die ganze Zeit denn Sammy kommentierte jedes der probierten Gerichte und Kira
musste über so viel Euphorie lachen. Es dauerte eine ganze Weile bis sie das
Restaurant wieder verließen und inzwischen war es richtig dunkel geworden. “Was machen wir
heute Abend?” fragte
Samantha. Kira überlegte kurz und meinte dann: “Ich bin so was von müde, dass mich heute keine zehn
Pferde mehr vom Fleck bringen. Ich werde bald schlafen gehen. Und du?” Auch Sam
entschied bald ins Bett zu hüpfen und so wünschten sich die neuen Freundinnen
gleich eine Gute Nacht. Im Zimmer machte sich Kira umgehend bettfertig und zog
ihr Nachtgewand an. Als sie die Gardinen schliessen wollte, fiel ihr Blick in
den vom Mond erhellten Hotelgarten und das sah so verlockend aus, dass sie
beschloss, noch ein Weilchen auf der Terrasse zu sitzen. In der Minibar fand
sie neben einheimischen Rum, Cola, Wasser und Bier auch eine Flasche
dominikanischen Moscatel und goss sich ein Glas zum Probieren ein. Dann saß sie
auf der Terrasse gemütlich in das Sesselpolster gekuschelt, ein Glas Wein in
der Hand und die Kerze im Windlicht leuchtete anheimelnd - ja, so liess es sich
aushalten. Ganz verträumt betrachtete sie den Sternenhimmel der karibischen
Nacht und liess in Gedanken den vergangenen Tag noch einmal Revue passieren und
fühlte sich wie “Gott
in Frankreich“.
Die Müdigkeit trieb sie bald ins Bett und kurz vor dem Einschlafen dachte sie
noch: “Morgen
will ich mich über die Ausflüge informieren, schließlich möchte ich auch etwas
von Land und Leuten sehen.”
Dann schlief sie auf der Stelle ein und
tief und fest schlafend, wie ein Bär im Winterschlaf, verbrachte sie die
Nacht.
Neugierig wie es weitergeht?
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
Entweder morgen weiterlesen oder direkt zum Download
Abonnieren
Posts (Atom)