Mittwoch, 1. Januar 2014

Willkommen 2014 !


Ich wuensche allen Leserinnen und Lesern ein gesundes, glueckliches und erfolgreiches Neues Jahr!

Alle unsere Wuensche sollen in Erfuellung gehen!

Liebe Gruesse,

Manuela


Dienstag, 10. Dezember 2013

Die meisten meiner Ebooks gibt es auch bei:

Weltbild
Buecher.de
Thalia
iBookstore
Kobo
Bertelsmann
Xinxii

und allen anderen grossen Buchhaendlern!

Freitag, 25. Oktober 2013



Krimi-Novellen für zwischendurch - "Mittags-Pausen-Krimis"

"Blutige Burger"

In den Schnell-Restaurants der Stadt geht die Angst um.
Genauer gesagt, unter den Mitarbeitern von Burger & Co. Denn in den letzten Wochen wurden fünf Morde an Beschäftigten von verschiedenen Fast-Food-Ketten begangen und jeder Angestellte hat Furcht, der Nächste zu sein.
Fünf Morde, auf unterschiedliche Art und Weise verübt, aber alle zeichneten sich durch große Brutalität aus. Die Opfer wurden regelrecht hingerichtet...
Das Ermittlerduo Roloff und Schneider und die ganze SOKO „Burger“ bekommen mit diesem Fall eine schwere Aufgabe, die nicht so leicht zu lösen ist, denn bisher gibt es keinen Verdächtigen.
Wer steckt hinter diesen Grausamkeiten? Ein Einzeltäter? Ein irrer Psychopath? Bandenkriminalität oder vielleicht sogar die Burger-Mafia?
Die Presse verlangt Ergebnisse, der Druck steigt und die Ermittler tappen weiter im Dunkeln.

Und die Zeit drängt, denn jede Minute kann es ein nächstes Opfer geben...

Guten Appetit! 

Dienstag, 10. September 2013

Mittwoch, 28. August 2013

Samstag, 3. August 2013

Ganz exclusiv fuer meine Blog-Leser hier das Interview, dass Patricia Steiner von "Reisen nah & fern", mit Kira zwei Wochen nach ihrer Abreise von Samana gefuehrt hat. 


Interview mit unserer Gewinnerin des Hauptpreises – 2 Wochen All-Inklusive im Hotel „Paradiso“ auf der Halbinsel Samana, im Norden der dominikanischen Republik, Fräulein Kira Kramer, die seit zwei Wochen wieder in Deutschland ist.

Hallo Frau Kramer! Sie sehen aber toll aus – so knackig braun!

Danke sehr! Das macht die karibische Sonne! Aber nennen Sie mich doch bitte Kira.

Gerne Kira. Nun erzählen Sie doch ein wenig von ihrem unverhofften Urlaub! Was hat Ihnen gefallen und was eventuell nicht?

Ach, es war einfach wunderbar! Die Natur, alles ist frisch und grün, die Blumen, Blüten, die Düfte, Aromen... und das Meer und der Himmel – so blau! (Kira schluckt) Das Hotel ist auch ganz große Klasse und die Angestellten sehr freundlich. Die ganze Atmosphäre auf Samana hat mich regelrecht verzaubert...

Oh, Sie schwärmen ja richtig! Kann man auf Samana auch etwas erleben?

Und wie! Es gibt so viele tolle Ausflugsangebote, dass ich in den zwei Wochen gar nicht an allen Unternehmungen teilnehmen konnte. Ich habe einen Wal-Beobachtungsausflug mitgemacht. Das war Wahnsinn! Die Buckelwale sind so riesig – ich konnte es kaum fassen! (die Erinnerung kommt in Kira hoch) Der Botanische Garten in Las Terrenas ist auch sehr schön. Und die vielen menschenleeren Strände! Türkisblaues , glasklares Wasser mit Badewannentemperatur und ganz feiner weißer Sand. Und unter Wasser erst! Beim Schnorcheln habe ich eine wunderschöne Unterwasserwelt erlebt. Einfach unvergesslich schön...

Kira, Sie machen mir richtig Lust auf Urlaub in der Karibik! Welche Unternehmungen konnten Sie denn nicht wahrnehmen?

Oh, es gibt noch so viele tolle Ausflüge, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.(Kiras Augen glänzen vor Begeisterung) „Ocean World“ hätte ich auch gerne gesehen. Dort kann man mit Delfinen schwimmen. Und Wildwater-Rafting und Zip-Line und Quadtour ! So viel was man machen kann! Tauchen, reiten, Speedboot oder Kanu fahren, die Nationalparks oder den Taino-Park besuchen.... (Kira steigert sich ganz schön hinein)

Das hört sich richtig nach Spaß und Abenteuer an! Gibt es denn auch Abends noch Unterhaltung für die Urlauber?

Ja klar! Im Hotel gibt es jeden Abend eine neue Show vom tollen Animationsteam (hier errötet Kira). Außerdem Disco, Merengue und Bacchatta-Tanzkurse, romantische Dinner am Strand... (Kira seufzt)

Kira, kann es sein, dass Sie recht emotional auf ihre Erinnerung reagieren? Ist irgendetwas auf Samana passiert?

(Kira lächelt verlegen) Nun ja, ich habe jemanden kennengelernt...

Aber das ist doch toll! Erzählen Sie!

(Kira fühlt sich unbehaglich) Da gibt es nicht viel zu berichten. Ich weiß ja nicht, ob es etwas Ernstes ist und wie es weitergehen soll... (wieder wird sie rot)

Ok. dann lassen wir das Thema. Können Sie unseren Gästen in kurzen Worten schildern, warum sie Urlaub auf Samana buchen sollten?

(Kira atmet erleichtert auf) Weil, ja weil Samana einfach unvergleichbar schön und faszinierend ist! Ehrlich, ich bin erst kurze Zeit wieder zu Hause, aber ich fühle mich so, als ob mir etwas fehlt. Es hört sich vielleicht komisch an, aber ich habe Heimweh nach Samana. Ich habe solche Sehnsucht nach Samana... (die letzten Worte flüstert Kira fast)

Vielen Dank, Kira, dass Sie unseren Reiselustigen einen kleinen Vorgeschmack auf einen schönen Karibikurlaub gegeben haben!

Nein, ich möchte mich bei Ihnen und ihrem Reiseunternehmen bedanken, dass ich so etwas Schönes erleben durfte! (Kira schnieft) Vielen Dank!

(Kira zerknautscht ihre Handtasche und eine grosse Leere erfasst sie. "Ach Carlos, warum kann ich jetzt nicht bei dir auf Samana sein?" Und eine Traene kullert ueber ihr schoen gebraeuntes Gesicht...)



Mittwoch, 24. Juli 2013

Leseprobe aus Teil 2 - Erinnerung an Samana


Er lenkte den Wagen durch die vielbefahrene Stadt und steuerte auf die Autobahn Richtung Norden zu. Sein Ziel hieß Samanà.
Carlos hatte keine große Eile. Er fuhr in gemäßigtem Tempo, hörte seine Lieblingssongs und ließ seine Gedanken schweifen. Über diese Autobahn war er mit seinem Seesternchen gefahren. Wie lange ist das schon her? Was war seit diesen glücklichen Tagen nur passiert…
Gegen 21 Uhr erreichte er Las Galeras und parkte seinen Wagen in Strandnähe. Langsam schlenderte er am Strand entlang und kam schließlich zu der kleinen Bucht, in der er und Kira so schöne Stunden verbracht hatten. Er setzte sich nah am Ufer in den Sand und betrachtete das ruhig vor ihm liegende Meer. Er wurde nun auch ganz ruhig und seine Gedanken galten nur noch ihr: seiner so sehr geliebten Kira.
Carlos zog sich aus und legte seine Kleidung ordentlich zusammen. Die Nacht war dunkel und er brauchte keine Zuschauer zu fürchten. Nackt legte er die wenigen Meter bis ins Wasser zurück und tauchte in das herrlich warme Meerwasser ein. Er schwamm, bis er keine Kraft mehr hatte und legte sich dann in das seichte Wasser am Ufer. Hier hatte er mit ihr gelegen und jede einzelne Szene dieser Nacht erschien in seinem Gedächtnis.
Wieder streichelte er ihre weiche Haut und küsste ihren salzig schmeckenden Mund. Er fühlte, wie sich ihre Brustspitzen unter seinen zärtlichen Fingern verhärteten und sie leise aufstöhnte, als er sie behutsam zwischen ihren leicht geöffneten Schenkeln berührte. Er streichelte und küsste jede Stelle ihres Körpers und ein Stöhnen entrang sich seiner Kehle, als sie ihre Hände um seine erregte Männlichkeit legte. Sie hatte sich ihm weit geöffnet und als er in sie eindrang, war das Gefühl einfach unbeschreiblich. Er erlebte wieder diesen wahnsinnigen Rausch, den sie damals gefühlt hatten, als sie gemeinsam dem Höhepunkt entgegenstrebten und die Explosion die kurz darauf ihre Körper erfasst hatte…
Carlos setzte sich in das kurze Gras und dachte daran, wie schön es hätte werden sollen. Er hatte für sie ein Haus gekauft und darin hätten sie ihr Glück genießen können. Kira hatte sich Kinder von ihm gewünscht und wie gerne hätte er ihr diesen Wunsch erfüllt. Einen Jungen und ein Mädchen hatte sie gesagt und vielleicht wären es Zwillinge, denn Zwillingsgeburten waren in der Ortega Familie schon des öfteren vorgekommen.
Carlos ließ seinen Gefühlen und seinen aufgestauten Tränen freien Lauf. Er weinte um sein Seesternchen Kira und um ihr verlorenes Glück.

Als er keine Tränen mehr hatte, wusch er sich im Meer den Sand vom Leib und aus den Haaren und dann kleidete er sich an. Ordentlich band er die Haare zum Pferdeschwanz und strich seinen Anzug glatt. Dann machte er sich auf den Weg zu seinem Wagen, um den letzten Punkt auf seiner Liste in Angriff zu nehmen. Er schaute auf seine Uhr, es war bereits 2 Uhr morgens und die Zeit schien ihm perfekt. Es würde kein Verkehr auf der Autobahn sein und das war gut so…

Donnerstag, 4. Juli 2013

23. Kapitel / 7


Die restliche Flugzeit verbrachte sie größtenteils schlafend und auch der Traumteufel verschonte sie weitgehend von dramatischen Träumen.

Nach einer weichen Landung und dem hektischen Verlassen der Maschine betrat sie nun wieder den Frankfurter Flughafen und musste an ihre ersten Schritte auf Dominikanischem Boden zurückdenken. Heftig überfiel sie dabei ein brennendes Gefühl und Kira sagte laut, so dass alle vorbeilaufenden Passagiere sie verwundert und verdutzt anstarrten: Ich habe solche Sehnsucht nach Samanà! und etwas leiser fügte sie hinzu: Ich will zurück nach Samanà.



Weiter geht es im 2. Teil "Erinnerung an Samana"

Mittwoch, 3. Juli 2013

23. Kapitel / 6


Kira hatte in ihrem zum Start bereiten Flugzeug zum Glück nichts von dem unschönen Auftritt mitbekommen und sass auf ihrem Platz am Mittelgang und grübelte über das eben Erlebte hektisch nach. Langsam liess sie sich jedes von Martins Worten noch einmal durch den Kopf gehen und versuchte dem Ganzen einen plausiblen Zusammenhang zu entlocken. Als sie ihren Abschnitt der Bordkarte suchte und ihre Hosentaschen durchstöberte, fand sie Martins Zettel. Vorsichtig entrollte sie das zerknitterte Papier und ein schmaler silberner Ring mit einem kleinen funkelnden Stein fiel in ihre Hand. Kira hielt den Ring gut fest und entzifferte erst einmal die unordentlichen Worte auf dem Papier. Kira, bitte gib uns eine Chance! Ich habe mich in dich verliebt! stand da und sie konnte seinen Namen und seine Telefonnummer erkennen. Sie strich das Zettelchen glatt und gedankenverloren faltete sie es zusammen und steckte es wieder in die Tasche. Dann streifte sie den zierlichen Ring über ihren Ringfinger und wunderte sich, dass er wie angegossen passte. Irgendwie war nun alles zu viel für sie und Kiras aufgestaute Emotionen suchten sich ihren Weg und sie brach in heftiges Weinen und Schluchzen aus.

Den Start und das Abheben des Flugzeuges hatte sie total verpasst, weil sie mit ihren Gedanken zu sehr beschäftigt war und der Weinkrampf einfach nicht vergehen wollte.  Eine junge Flugbegleiterin eilte nun zu Kira, wurde aus ihrem zusammenhanglosen Gestammel aber nicht schlau und brachte ihr erstmal einen Whisky mit Eis. Kira stürzte den hochprozentigen Drink in einem Zug hinunter und die Stewardess schenkte ihr gleich noch einmal nach. Das zweite Glas trank Kira langsamer und allmählich beruhigten sich ihre überstrapazierten Nerven und ihre Tränen versiegten. Nach dem bald darauf verabreichten Essen ging es Kira wieder viel besser und als Heidrun und Katrin sich kurz zu ihr gesellten, um ein Schwätzchen zu halten, konnte sie auch schon wieder etwas lachen. 



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Dienstag, 2. Juli 2013

23. Kapitel / 5


Martin lehnte erschöpft an der nun menschenleeren Absperrung und starrte Kira hinterher, als Carlos, der die Szene mit zunehmendem Ärger genau beobachtet hatte, sich drohend vor ihm aufbaute. Lass die Finger von ihr! Kira gehört mir! sagte Carlos gebieterisch zu Martin. Martin, der den Animateur aus dem Hotel, mit dem Kira so innig getanzt hatte, wiedererkannte, fiel es wie Schuppen von den Augen und er wusste schlagartig, dass es Carlos war, der seine Versuche Kira im Hotel zu erreichen, erfolgreich boykottiert hatte. Das lassen wir dann wohl lieber Kira selbst entscheiden! entgegnete Martin kühl und Carlos Wut stieg unermesslich an. Ein Kavalier und Gentleman geniesst und schweigt zwar, aber Kira hat sich mir völlig hingegeben und der kleine Leberfleck in Blütenform ist ein ungemeiner Scharfmacher für sie. Wusstest du das? Noch gestern Nacht hat sie mir in ihrer Ekstase den Rücken zerkratzt! höhnte Carlos und deutete auf die blutigen Streifen im weissen Stoff seines Hemdes. Martin, von Natur aus kein sehr gewalttätiger Mensch, brannte bei Carlos Worten eine Sicherung durch und begleitet vom unschönen Geräusch brechender Knochen, landete seine rechte Faust mit voller Wucht mitten in Carlos Gesicht. Sofort wurde er daraufhin von herbeieilendem Sicherheitspersonal ruhiggestellt und Carlos drückte ein Taschentuch auf seine stark blutende unförmige Nase. Plötzlich waren etliche wild gestikulierende Schaulustige um sie herum und verfolgten das interessante Spektakel neugierig. Höhnisch lachte Carlos Martin ins Gesicht: Danke, besser hätte es nicht laufen können! Nun gehört sie mir ganz allein! Und im Weggehen rief er Martin noch zu: Du hörst in Kürze von mir! Dann wurde auch Martin ins Dienstzimmer der Polizei geführt und der Menschenauflauf zerstreute sich langsam wieder. 


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Montag, 1. Juli 2013

23. Kapitel / 4


Dann wandte sie sich mit todunglücklichem Gesichtsausdruck Carlos zu und beiden war die Kehle wie zugeschnürt und Keiner von ihnen brachte noch ein Wort heraus. Sie fielen sich in die Arme und der Abschiedskuss wurde bittersüß und beide fühlten Tränen in den Augen brennen.
Schnell drehte sich Carlos um und Kira ging widerstrebend hinter die Absperrung.
Aus der Entfernung beobachtete Carlos sie traurig und sie winkte ihm ein letztes Mal zu.
Als Kira gerade ihre Bordkarte zur Kontrolle abgab, ertönte hinter ihr ihr Name. Sie drehte sich schnell um und glaubte, ihren Augen nicht zu trauen. Durch die Menge der Wartenden bahnte sich tatsächlich Martin einen Weg zu ihr. Aber wie sah er nur aus! Sein rechtes Bein steckte der ganzen Länge nach in einem Gipsverband und sein Kopf war auch weiss bandagiert, ausserdem humpelte er im Eiltempo an Krücken auf sie zu. Kira wühlte sich unsanft durch die Nachdrängenden und traf an der Absperrung mit Martin zusammen. Er schlang hurzerhand beide Arme um sie und sein Kuss fiel ziemlich heftig aus. Dann versuchte er Kira schnell die Situation zu erklären und Kira verstand, dass er in der Nacht ihres Katamaran-Ausfluges einen Unfall hatte, operiert werden musste und das Hospital seither nicht verlassen durfte, dass sein Handy beim Unfall kaputtging und er krampfhaft versucht hatte, sie im Hotel zu erreichen. Ausserdem hatte das Hotel ihm eine falsche Abflugzeit genannt, so dass er auch heute leider zu spät dran war. Er kramte ein Stück Papier und einen Kugelschreiber aus seiner Hosentasche und schrieb in Windeseile ein paar Zeilen darauf. Er wickelte einen kleinen Gegenstand in den Zettel und schob ihn Kira, die wie verdattert dastand, in die Hosentasche. Das Abflugpersonal zerrte schon an Kira und schnell gab sie Martin einen letzten flüchtigen Kuss, bevor sie im Laufschritt zum Flieger gebracht wurde.

Kira war total überrumpelt von der Situation und das Personal hatte echte Mühe sie in den Flieger zu bugsieren. 



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Sonntag, 30. Juni 2013

23. Kapitel / 3


Dann nahm er ihr Gesicht in seine beiden Hände und küsste sie unsagbar zärtlich und sanft. Kira war völlig überwältigt und versprach ihm leise, dass sie zu ihm kommen würde. Die drei Worte die er so gerne aus ihrem Mund hören wollte, brachte sie allerdings nicht über die Lippen und Carlos Herz zog sich vor Enttäuschung schmerzhaft zusammen. Gut, mein Seesternchen braucht noch Zeit, dachte er sich aber ich werde um sie kämpfen und sie wird mir, mir ganz alleine gehören und dann lasse ich sie nie wieder los! schwor er sich insgeheim.
Kira hätte die drei verflixten Worte so gerne zu ihm gesagt, aber sie war sich über die Tiefe ihrer Gefühle immer noch nicht ganz im Klaren und eine Lüge würde sie in so einer wichtigen Frage niemals aussprechen können. Sie fühlte sich sehr stark zu Carlos hingezogen, war wahrscheinlich doch verliebt in ihn und der Sex mit ihm war einfach gigantisch und berauschend, aber war das genug um von Liebe zu sprechen? Hatte sie Angst von ihm enttäuscht zu werden? War es die Ungewissheit einer Fernbeziehung, die sie so unsicher sein liess? Fragte sich Kira immer wieder und leider brachte sie das auch keinen Schritt weiter.
Kira sah, dass Carlos ungemein darunter litt und nun nahm sie sein Gesicht behutsam in beide Hände und küsste ihn lange und hingebungsvoll. Dabei dachte sie: Ich bin verrückt nach ihm und auch total verknallt. Warum kann ich ihm das  nicht einfach sagen? Wovor habe ich bloss so wahnsinnig Angst? Und er drückte sie an sich und liess sie erst wieder los, als sie den Bus am Flughafen angekommen, verlassen mussten.
Wie immer ging es hier hektisch zu und die Beiden hatten kaum mehr Gelegenheit um ihre kleinen Zärtlichkeiten auszutauschen.
Carlos der den Flughafen Samanà - El Catey gut kennt, machte sich auf und besorgte einen Kaffee und kalte Limonade für Kira.

Als alle eingecheckt hatten, gingen Kira und Carlos noch ein bisschen auf dem Gelände spazieren und Carlos zeigte und erklärte ihr das etwas komplizierte System des Airports. Als ihr Flug endlich aufgerufen wurde, verabschiedete sich Kira von Nadine und bedankte sich nochmals für den gelungenen Urlaub. 



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Samstag, 29. Juni 2013

23. Kapitel / 2


Nun fuhren sie durch Santa Barbara de Samanà und Kira guckte verträumt zur Brücke von Samanà und dachte einen Moment lang an Martin. Sie seufzte tief und glücklicherweise ahnte Carlos dieses Mal nichts von ihren Gedanken. Kira strich behutsam über ihre Seestern-Kette und versuchte krampfhaft, Martin ganz aus ihren Gedanken zu streichen.
Carlos küsste ihre Fingerspitzen und sie betrachtete mit zärtlichem Gesichtsausdruck sein markantes, sehr männliches, Gesicht.
Er hatte ihr auf ihre Bitte hin ein paar gute Fotos von sich gegeben, da Kira ihrer Kamera nicht so ganz traute und Carlos hatte etliche Fotos von ihr auf seinem Handy gespeichert. So ausgerüstet hofften Beide, sich nicht zu vergessen, obwohl das bei Keinem von ihnen wohl passieren würde. Zu tief sassen die gemeinsamen  Eindrücke und Erlebnisse.

Carlos, der wusste, dass sie in Kürze das Flughafengelände erreichen würden, schaute Kira ernst in die Augen und sprach zu ihr: Seestern, Kira, ich liebe dich sehr! Bitte gib mir die Chance, dir zu zeigen, wie ernst es mir mit dir ist. Du kannst über Alles mit mir reden und wenn es irgendein Problem geben sollte, werde ich versuchen, dir zu helfen. Ich möchte, dass du sehr bald wieder zu mir kommst und sobald du weisst, wann du kommen kannst, schicke ich dir das Ticket oder wenn es dir lieber ist das Geld dafür. Kira wollte protestieren, aber Carlos hielt ihr mit einer Hand zärtlich den Mund zu. Bitte, Liebste, lass mich aussprechen. Du, nur du allein bist mir wichtig und ich würde mein letztes Hemd hergeben, nur um dich baldmöglichst wiederzusehen. Glaube mir, nie war mir etwas so ernst, wie du es mir bist und ich werde Alles tun, um dich immer glücklich zu machen. Ich liebe dich so sehr!



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Freitag, 28. Juni 2013

23. Kapitel / 1


Abschied von Samanà

Aus der Lobby hörten sie die scharrenden und klappernden Geräusche von Menschen im Aufbruch und Carlos küsste Kira ein letztes Mal intensiv und leidenschaftlich. Kira klammerte sich an ihm fest und fühlte plötzlich, dass sie für Carlos doch mehr als nur lauwarme Gefühle empfand.
Dann schob er sie durch den Vorhang und als Letzte bestiegen sie den wartenden Transferbus. Carlos kannte den Busfahrer und seine Bitte mitfahren zu dürfen, wurde gerne erfüllt. Auch Reiseleiterin Nadine war wieder mit von der Partie und begrüsste die zur Abfahrt bereiten Urlauber in fröhlichen Tonfall. Schnell zählte sie die Anwesenden und verglich ihre Listen. Dann gab sie das Signal zur Abfahrt und die Busse rollten langsam vom Hotelgelände. Kira schaute so lange es ging zurück auf das Paradiso und das Herz wurde ihr unsagbar schwer. Sie war froh darüber, Carlos neben sich zu haben, denn er drückte ihr verständnisvoll die Hand und zog ihren Kopf an seine Brust. Wahrscheinlich ahnte er, dass Kira im Moment weder reden wollte noch konnte und er begnügte sich damit sie tröstend zu umarmen.
Nadine kam und wollte Kira fragen, ob der Urlaub angenehm für sie war, aber als sie sah, dass das junge Mädchen wie ein Häufchen Unglück in ihrem Sitz hockte, verbiss sie sich ihre Fragen und lächelte ihr nur aufmunternd zu.
Nadine wunderte sich insgeheim sehr, denn erst gestern hatte eine junge Frau wie Kira genauso unglücklich dagesessen und der junge Mann der sie begleitet hatte, hatte Rotz und Wasser geheult. Ach ja, die Liebe…” dachte Nadine und befragte weiter ihre anderen Gäste über den erlebten Urlaub aus.
Kira schaute aus dem Fenster und Alles kam ihr so wunderbar vertraut vor. Als sie am Anleger der Fähre zur Cayo Levantado vorbeifuhren, musste sie an gestern denken und sie lächelte Carlos traurig an. Wissend zwinkerte er ihr zu und liess seine Finger über ihren Oberschenkel gleiten.
Um Kira abzulenken, erzählte er ihr ein paar lustige Storys aus dem Hotelalltag aus Sicht eines Angestellten und Kira, die seine tiefe angenehme Stimme sehr gern hörte, lachte über seine Geschichten.

Ihr fiel etwas ein und so fragte sie Carlos, woher er eigentlich so gut deutsch spricht. Carlos überlegte eine Sekunde und meinte dann, dass er eine Abendschule besucht und den Rest von deutschen Gästen im Hotel gelernt hatte. Kira fand das sehr beeindruckend und sie überlegte, ob sie wieder in Deutschland nicht einen Spanisch-Kurs an der Volkshochschule belegen sollte. 



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Donnerstag, 27. Juni 2013

22. Kapitel / 3


Als sie es kaum noch ertragen konnte, drehte sie Carlos auf den Rücken und liebkoste ihn nun ebenso intensiv. Carlos stöhnte und krallte seine Hände in das Laken und Kira begab sich über ihn und nahm ihn langsam in sich auf. Als sie sich der gemeinsamen lustvollen Erfüllung näherten, richtete er seinen Oberkörper auf und sie klammerte sich an seinem Rücken fest, während er das Tempo erhöhte und sie sich ihm entgegenpresste. Dann hoben beide zu einem wahren Höhenrausch ab und jede Zelle in ihren Körpern schien zu explodieren. Eng umschlungen gaben sie sich dem Flug zu den Sternen hin und alles um sie herum versank im Nichts. Schwer atmend lag Carlos später auf dem Rücken und Kira lag halb auf ihm. Seine eine Hand ruhte auf ihrer Brust und die andere lag zwischen ihren Schenkeln. So schliefen sie beide ein und nach zwei Stunden Tiefschlaf wurde Kira durch das Streicheln seiner Hände an den geparkten Stellen geweckt. Eigentlich wollte sie schnell unter die Dusche, aber seine Hände fanden ihre erregbarsten Stellen und Kira gab sich wieder dem wonnevollen Genuss hin. Carlos gebot Kira sich nicht zu bewegen und dann schenkte er ihr besonders beglückende Momente. Langsam und zärtlich liebte er sie und Kira schwebte wieder davon. Als der Wecker unerbittlich klingelte, mussten sie ihr Liebesspiel beenden, denn der Flieger würde bestimmt nicht auf Kira warten. Carlos fiel es unendlich schwer sich von ihr zu lösen und Kira musste ihn zum Aufbruch drängen. Als er endlich sein Hemd überstreifen wollte, sah Kira, dass sie ihm in ihrer Ekstase tiefe blutige Kratzer auf dem Rücken zugefügt hatte. Kira erschrak und entschuldigte sich dafür bei ihm. Carlos lachte aber nur und küsste sie schon wieder: „Wo gehobelt wird fallen doch bekanntlich Späne…“ meinte er und Kira dachte, dass er nun auch ein Andenken an sie hatte, wenn auch nur für einige Tage, bis die Wunden verheilt waren. Als er endlich gegangen war, musste sich Kira beeilen und duschte sich in Rekordzeit. Danach stürmte sie ins Frühstücksrestaurant und traf ihre vier Freunde doch noch an. Kira bemerkte, dass sie völlig ausgehungert war und holte sich eine extragrosse Portion Eier und gebratenen krossen Speck. Der heisse Kaffee weckte ihre Lebensgeister und nach dem ausgiebigen Essen fühlte sie sich wohlig gestärkt. Als sie den Weg durch den Garten zurück zu ihrem Zimmer nahm, verabschiedete sie sich von den ihr lieb gewordenen Hühnern, deren Küken schon erstaunlich gewachsen waren, sie gab dem netten Gärtner, der sich mit einem Orchideenzweig bedankte, ein schönes Trinkgeld und auch die fleissigen Zimmermädchen bedachte sie mit einigen Scheinen. Traurig geworden setzte sie sich ein letztes Mal auf ihre Terrasse und konnte nur mit Mühe den brennenden Abschiedsschmerz herunterwürgen. So fand sie Carlos und als er sie an seine Brust zog um sie zu trösten, kullerten doch noch ein paar Tränen aus ihren Augen. Sie schaute zu ihm auf als er ihr sein Taschentuch reichte und Kira sah es auch in seinen Augen verdächtig glitzern. Dass Carlos auch noch zu Heulen anfing, konnte sie absolut nicht gebrauchen und entschlossen machte sie sich von ihm frei, um ihren Koffer und die gut verpackte Strilitzie für ihre Mutter Karin zu holen. Carlos nahm ihr Gepäck und Kira liess einen letzten Blick durch ihr gemütliches Zimmer der letzten zwei Wochen wandern. Dann drehte sie sich rasch um und marschierte eilig vor Carlos her. In der Lobby trafen sich alle Abreisenden und Kira hatte ein de ja vù vom Vortag. Sie checkte aus und bedankte sich auch an der Rezeption für den schönen Urlaub. Juanita, die diensthabende Rezeptionistin, wirkte ein wenig pikiert, aber Kira hatte keine Ahnung warum und dachte auch nicht weiter darüber nach. Sie ging zu Carlos zurück und sah in seinen Augen, dass auch er unheimlich traurig und unglücklich war. Kira fühlte sich zunehmend unwohl in ihrer Haut, was wohl auch an den langen Jeans, den geschlossenen Schuhen und dem Halbarm-T-Shirt lag, dass sie heute trug. Denn in Deutschland war es viel kälter als hier und Kira konnte nicht gut in Shorts und Top in die Kälte reisen. Ihre dicke Jacke, die jetzt auf dem Koffer lag, kam ihr angesichts der herrschenden Temperaturen, absolut überflüssig vor und Kira hätte gerne für immer darauf verzichtet. Carlos zog Kira hinter einen langen Vorhang und hier, vor den Blicken der Leute geschützt, nahm er sie noch einmal in seine starken Arme und bedeckte ihr Gesicht mit unzähligen Küssen. „Bitte, mein heiss geliebtes Seesternchen, melde dich wenn du wieder zu Hause bist!“ flehte er und Kira versprach es hoch und heilig. Er erfragte zum wohl hundertsten Mal, ob sie auch  seine Telefonnummern und die E-Mail-Adresse richtig notiert hatte und dann küsste er sie nur noch und Worte wurden überflüssig. 



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Montag, 24. Juni 2013

22. Kapitel / 2


Und nun kamen sie, die Fragen, vor denen sich Kira insgeheim so sehr fürchtete. Er wollte wissen, ob es noch einen anderen Mann in ihrem Leben gibt und sie antwortete, nach kurzem Zögern, der Wahrheit entsprechend mit „nein“. Er beeilte sich daraufhin ihr ewige Treue zu geloben und forderte von ihr das Gleiche. Kira, die noch nie einen Mann betrogen hatte, fiel es sehr leicht, ihm zu versprechen ihm immer treu zu sein. „Der Gedanke, dass du einen anderen Mann küsst oder deinen wunderschönen Körper berühren lässt oder gar noch mehr…, macht mich verrückt!“ gestand er ihr und sein Arm schlang sich noch etwas fester um sie. Lächelnd meinte sie, dass  er sich deshalb keine Sorgen machen müsste und er küsste sie bis ihr die Luft wegblieb. Weil sie noch die einzigen Gäste auf der nur von Kerzenschein erhellten Terrasse waren und niemand sie beobachtete, gestatte sie seinen Händen die zärtlichen Berührungen, die mit seinen leidenschaftlichen Küssen einhergingen. Zärtlich liebkosten die Finger seiner linken Hand ihre Oberschenkelinnenseiten und der Daumen seiner rechten Hand strich über dem Kleid über ihre Brustspitze. Kiras Hände glitten über seinen Rücken und sie spürte die Wärme seiner Haut durch den dünnen Stoff des Hemdes. Beide genossen die innigen Umarmungen und Carlos flüsterte rau an ihr Ohr: „Seestern, was soll ich ohne dich nur machen? Am liebsten würde ich dich fressen, sosehr begehre ich dich. Fahr nicht nach Hause, bleib bei mir. Ich arrangiere Alles und du brauchst dich um nichts kümmern. Wir nehmen uns ein Haus und wenn du es möchtest, bleibe ich immer bei dir und liebe dich den ganzen Tag!“ Kira, die sich bemühte sich vorzustellen mit ihm zusammen zu leben, musste kichern. Vor ihrem geistigen Auge war ausser heissem Sex an den ungewöhnlichsten Stellen im Haus, kein anderes Bild entstanden. Carlos erriet ihre Gedanken und stöhnte: „Oh ja, das wünsche ich mir auch!“ und er knabberte an ihrem Ohrläppchen und seine Zunge schleckte über die empfindliche Stelle an ihrem Hals. Als nun doch neue Gäste die Terrasse betraten, setzten sie sich ordentlich auf und Kira zog ihren verrutschten Rock gerade. Carlos orderte nochmal Wein und fragte Kira über ihre Lebenssituation in Deutschland aus. Kira erzählte ihm bereitwillig von ihrem Leben und erklärte ihm, warum sie nicht einfach so hier bleiben könnte. „Kira, Seesternchen, ich muss dir dringend etwas sagen…“ begann Carlos, aber Kira verschloss mit ihrem Kuss seinen Mund. Kira, hatte Angst davor, dass er noch um ihre Hand anhalten würde und weil sie nicht wusste, was sie ihm antworten sollte, wollte sie dieser Frage lieber aus dem Weg gehen. Carlos setzte noch mehrmals zum Reden an, aber sie wollte nichts hören und sagte leichthin: „Carlos bitte nicht jetzt.“ und wohl oder übel musste er sich fügen. Als sie die zweite Flasche Wein geleert hatten, bezahlte er und sie verließen das Lokal. Als sie in Richtung Hotel zurückschlenderten, wurde Kira traurig und schaute sich ihre Lieblingsplätze am Strand zum letzten Mal wehmütig an. Carlos verstand ihren Schmerz und nahm sie zärtlich tröstend in den Arm. Aus seiner Zärtlichkeit entstand langsam wieder neue Lust und diesmal nahm ihn Kira mit in ihr Zimmer. Zum Glück erreichten sie es durch den Hotelgarten unbemerkt, denn Angestellten war es verboten, mit Gästen intime Beziehungen einzugehen. Kira schaltete nur die kleine Nachtlampe an und legte die “Il Divo“-CD auf. Dann tanzten sie langsam zu den schönen Melodien und Carlos begann dabei Kira auszuziehen. Nachdem das Kleid zu Boden geglitten war, legte er sie auf das Bett. Vorsichtig öffnete er ihren BH und entledigte sich seines Hemdes. Schnell zog er die Jeans aus und legte sich zu Kira. Während er sie küsste, berührte er ihre Brüste und  als sie wohlig seufzte, zog er ihr auch noch den Slip aus. Kira  wollte das Licht löschen, aber heisser sagte er zu ihr: “Mir gefällt dein nackter Körper so gut und ich kann mich an dir nicht satt sehen. Leider bleibt uns nur noch diese letzte Nacht für unsere Liebe und ich möchte jedes Stückchen deiner Haut betrachten, fühlen,  schmecken um mich jederzeit daran erinnern zu können.“ Und Kira liess das Licht an, während er sie mit Besitzerstolz in den Augen eingehend betrachtete. Sein begieriger Blick reichte aus, um in Kira wonnige Gefühle aufkommen zu lassen und als er dann wirklich jeden Zentimeter ihrer Haut berührte und mit Zunge und Mund schmeckte wand sie sich vor Ekstase. Ihm bereitete ihre ungehemmte Lust sichtlich Behagen und er schaffte es ihre Erregung immer noch mehr zu steigern.



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Samstag, 22. Juni 2013

22. Kapitel / 1


Entscheidende Fragen


Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, als Kira wieder erwachte. Genüsslich streckte sie sich und fühlte sich richtig gut. Im Bad wusch sie sich die Reste des Schlafes aus dem Gesicht und schlüpfte in ihr letztes, für diesen letzten Abend reserviertes, Kleid. Das hellblaue, einfach geschnittene Trägerkleid unterstrich ihre schöne Bräune. Die Haare liess Kira offen und tuschte nur leicht ihre Wimpern. Sie hatte sich am Morgen mit den beiden verbliebenen Pärchen verabredet und musste sich nun beeilen, noch pünktlich zum Abendessen zu kommen. Gut gelaunt wurde sie im Restaurant von den vier Freunden begrüsst. Mit einem Blick auf ihre Uhr stellte Katrin fest, dass Sammy nun bald in München landen würde und nun drehte sich das Gespräch um ihre morgige Abreise. Die beiden Pärchen freuten sich schon auf zu Hause, aber Kira verspürte keine grosse Lust ihr lieb gewordenes Samanà verlassen zu müssen. Ausserdem war es in Deutschland immer noch Winter und sie würde das tropische Klima wahrscheinlich sehr vermissen. Ob sie Carlos auch vermissen würde? Fragte sie sich und bei dem Gedanken an ihre überaus heftige Vereinigung vom Nachmittag verspürte sie schon wieder leichte Lustgefühle in sich aufsteigen. Mühsam riss sie sich zusammen und drängte ihre erotischen Phantasien beiseite. Sie widmete ihre Aufmerksamkeit dem Gespräch und beteiligte sich wieder daran. Als sie sich einen Nachschlag vom Buffet holte, sah sie im hinteren Teil des Restaurants Carlos im Gespräch mit Hotelgästen. An seinen Gesten erkannte sie, dass er sich bei den Gästen für einen kurzen Moment entschuldigte und schon war er bei ihr. Er küsste ihre Fingerspitzen und sagte in scherzhaft drohendem Ton zu Kira, die ihn fasziniert anlächelte: „Seesternchen, bitte schau mich nicht so an, du machst mich sonst wahnsinnig! Oder willst du riskieren, dass ich dich gleich hier zu Boden knutsche…?“ Schuldbewusst schaute Kira schnell zur Seite und Carlos fuhr fort: „Bitte warte nach dem Essen hier auf mich, ich muss schnell noch etwas mit den Gästen dort besprechen.“ Kira versprach zu warten und Carlos ging wieder zu dem Grüppchen von Personen. Kira schaute ihm nach und stellte erneut fest, dass Carlos ein absolut gutaussehender Mann mit sehr selbstsicherem Auftreten und gewaltig viel Charme ist. Sie ging zurück an ihren Tisch und vertilgte gedankenverloren langsam den Rest ihres Essens. Die vier Freunde wollten auf sie warten, aber Kira schickte sie, mit dem Hinweis dass sie auch bald gehen würde, weg. Als sie allein am Tisch sass, kamen ihr die drängenden ungelösten Fragen wieder in den Sinn und sie überlegte sich ihre Antworten. Bald darauf holte  Carlos sie am Tisch ab und sie gingen Hand in Hand am Strand entlang in den Ort. Carlos brachte sie zu einem schmucken Restaurant und sie setzten sich auf der Terrasse unter einen grossen Mangobaum. Er bestellte Moscatel zum Trinken und hielt Kira auf dem Rattansofa fest in seinen Armen. Als der schwere Wein serviert war, hob er sein Glas und schaute Kira tief in die Augen. „Auf dich, liebste Kira und darauf, dass du bald wieder zu mir kommst!“ sagte er und sie tranken sich zu. Dann nahm Carlos aus einem kleinen Samtschächtelchen einen in Silber gefassten Larimar in Form eines Seesternes der  an einer fein gearbeiteten silbernen Kette hing. Kira erkannte das Schmuckstück wieder, es hatte ihr in Miguels Geschäft so gut gefallen.  Er legte Kira den kostbaren Schmuck um den Hals und sagte dabei zu ihr: „Dieser Talisman soll dich begleiten und eine Erinnerung an den Mann der dich wahnsinnig liebt, also mich, sein. Ich wünsche mir nichts mehr auf dieser Welt, als dass du mich genau so liebst wie ich dich und dass du schnell zu mir zurück kommst!“ Kira war sprachlos über das wertvolle Geschenk und nicht weniger über seine Liebeserklärung. Sie musste schlucken und als sie Carlos Hand nahm, zitterten ihre Finger. Leise erwiderte sie dann: „Vielen Dank, lieber Carlos! Ich freue mich sehr über dein Geschenk und werde gut darauf aufpassen. Auch ich habe dich sehr lieb, aber leider kein Geschenk für dich.“ Als Carlos ihre Worte hörte, blitzten seine Augen triumphierend auf und er küsste sie stürmisch.



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